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  • Akku ASUS X71

    Der orangefarbene Roboter des Teams "Nimbro" der Uni Bonn ist mit zwei Greifarmen, acht Kameras und einem rotierenden 3D-Laserscanner ausgestattet. Das Wunderteil könne auch Türen öffnen, Treppen steigen und einen Kreis aussägen, erläutert der Teamleiter, Prof. Sven Behnke. Wenn die Technik hakt und der Rover nicht von alleine macht, was er soll, greifen Menschen aus der Ferne ein. Mit einer Spezialbrille können die Studenten die Perspektive des Roboters einnehmen und sehen dann das, was er sieht: Farbige Punkte, die unterschiedliche Geländehöhen kennzeichnen, und die Greifarme, die wie die eigenen Arme erscheinen.Das Bundeswirtschaftsministerium hat jedes der zehn Teams mit 50 000 Euro unterstützt. Ziel sei es, die Forschung im Bereich der Weltraumrobotik zu fördern, erläutert DLR-Projektleiter Thilo Kaupisch. Dass die in Hürth gezeigten Roboter eines Tages tatsächlich auf einem fremden Planeten zum Einsatz kommen, ist indes eher unwahrscheinlich. "Aber die Veranstaltung soll zeigen, dass in Deutschland die Fähigkeit da ist, sich an internationalen Erkundungsmissionen zu beteiligen."

    Der Krypto-Messenger Signal für verschlüsselte Chats und Anrufe ist nun auch für Android verfügbar. Das kostenlose Open Source Programm ersetzt die bereits vorhandenen Messenger TextSecure und RedPhone. TextSecure wird beim nächsten installierten Update automatisch durch Signal ersetzt, RedPhone wird nach Angaben der Entwickler nicht mehr als unabhängige App weitergeführt.Signal verwendet die Telefonnummer des Nutzers und verzichtet auf ein eigenes Log-in mit Benutzername und Passwort. Alle mit Hilfe der App übertragenen Textnachrichten und Anrufe sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Das vom nichtkommerziellen Unternehmen Open Whisper Systems herausgegebene Programm wird nach eigenen Angaben auch von Whistleblower Edward Snowden benutzt. Für Apples iOS ist die App schon länger verfügbar.Gekaufte Games, Items und gespeicherte Spielfortschritte machen einen Account bei der Spiele-Plattform Steam unter Umständen sehr wertvoll. Das alles können Hacker via Phishing oder mit Hilfe von Trojanern zunichtemachen, wenn sie ans Passwort für das Konto gelangen, warnt der Verband der Internetwirtschaft (Eco). Nutzer sollten deshalb die Kontosicherheit erhöhen, indem sie einen zweiten Faktor zur Authentifizierung beim Einloggen aktivieren.

    Diese Möglichkeit bietet die Plattform in den Einstellungen unter "Account/Steam-Guard-Accountsicherheit verwalten". Dort kann man einstellen, dass man zum Einloggen einen zusätzlichen Code per E-Mail geschickt bekommt oder diesen mit Hilfe der Steam-App auf seinem Smartphone oder Tablet erzeugt. Nur wenn Code und Passwort richtig eingegeben werden, bekommt man Zugriff auf den Account.Abstürzen und Fehlermeldungen beim neuen Tablet Surface Pro 4 und beim neuen Convertible-Notebook Surface Book begegnet Microsoft mit aktualisierter Firmware. Die Updates sollen nicht nur die Systemstabilität verbessern, sondern auch Probleme mit dem Grafiktreiber beheben, die sich den Angaben zufolge teils in Bildschirmflackern geäußert hatten. Das Surface Book ist in Deutschland noch nicht erhältlich.Mobile LTE-Router sind nicht größer und schwerer als ein Smartphone. Dank integriertem Akku können sie überall ein WLAN-Netz aufspannen und so beliebige Geräte ins Internet bringen.Beim Kauf eines solchen Routers sollten Verbraucher auf die Gerätekategorie (Cat) achten, berichtet das "c't"-Magazin (Ausgabe 25/15). Wer etwa auf sehr hohe Datendurchsatzraten angewiesen ist, wählt laut den Experten am besten einen Cat-6-Router, der im Gegensatz zu einem Cat-4-Gerät auch das 2600-MHz-LTE-Frequenzband unterstützt: Das übliche 1800-MHz-Band sei bereits gut ausgelastet.

    Cat-5 ist den Angaben zufolge bisher weltweit kaum bei Mobilgeräten gebräuchlich, weil dafür vier Antennen und mehr Strom erforderlich sind. Beides bieten nur stationäre Router.Die Telekom will künftig verstärkt auf die integrierte SIM-Karte (eSIM) setzen. Statt einer auswechselbaren Chipkarte, mit deren Hilfe sich Mobilfunkgeräte seit rund 26 Jahren ins Netz einbuchen, kommt bei der eSIM ein fest eingebautes Modul zum Einsatz. Es kann von außerhalb programmiert werden, damit man etwa beim Anbieterwechsel nicht gleich eine neue SIM-Karte braucht. Laut der Telekom können mit der neuen Technologie auch einfacher mehrere Geräte unter einem Mobilfunkvertrag betrieben werden.Aktuell arbeiten Anbieter und der Mobilfunkverband GSMA an einem offenen Standard für die eSIM. Gegen Ende 2016 sollen erste Geräte auf den Markt kommen. Die SIM-Karte aus Plastik wird aber damit nicht sofort ausrangiert. In der Anfangsphase dürften laut Telekom Hybridlösungen mit eSIM und klassischer SIM-Karte zum Einsatz kommen. In rund zehn Jahren soll der Übergang abgeschlossen sein.

    Berlin (dpa/tmn) - Jeder Akku erreicht eines Tages die Grenzen seiner optimalen Funktion. Die Hersteller geben in der Regel an, wie viele sogenannte Ladezyklen ihre Energiespeicher durchhalten.Apple gibt die Haltbarkeit der Akkus seiner neueren MacBook-Pro- und MacBook-Air-Modelle etwa mit rund 1000 vollständigen Entladungen und anschließendem Wiederaufladen an. Ältere Modelle kommen nur auf rund 300 bis 500 Zyklen. Wer nun wissen will, wie viele Ladezyklen noch übrig sind, kann das im Systembericht des Macs nachlesen. So lässt sich herausfinden, ob der Akku am Ende seiner Laufzeit angekommen ist, oder ob er eventuell einen Defekt hat, der vom Hersteller oder Händler behoben werden kann.Der Systembericht wird über einen Klick auf den Apfel oben links in der Menüleiste aufgerufen. Dort wird auf "Über diesen Mac" geklickt, anschließend auf "Weitere Informationen" und "Systembericht". Hier findet sich die Information im Unterpunkt "Stromversorgung", gemeinsam mit weiteren Informationen über Zustand und Kapazität des Energiespeichers.

    Berlin (dpa/tmn) - Weiße Finger sind das typische Symptom des Raynaud-Phänomens. "Leichenfingerkrankheit" wird es deshalb auch genannt, obwohl es gar keine Krankheit ist, sondern eher eine Laune der Natur.Vor allem Frauen leiden am Raynaud-Phänomen. "Sie machen 90 Prozent der Betroffenen aus", sagt Clemens Fahrig, Ärztlicher Direktor des Evangelischen Krankenhauses Hubertus in Berlin und Leiter des Gefäßzentrums Berlin-Brandenburg.Meist ist ein Kältereiz der Auslöser: der eisige Wind an einem Wintertag, kaltes Wasser aus dem Wasserhahn oder die Minustemperaturen in der Tiefkühltruhe. "Dieser Reiz führt dazu, dass sich die Gefäße in den Fingern, seltener auch in den Zehen, zusammenziehen und die Blutzirkulation zum Stillstand kommt", sagt Fahrig. Manchmal dauert der Gefäßkrampf nur wenige Minuten, manchmal mehrere Stunden. Zunächst sind die Finger kalt und taub. Kehrt das Blut in die feinen Äderchen zurück, kann es kribbeln und schmerzen.Oft treten die Attacken in der Pubertät zum ersten Mal auf, neben Kälte können auch Aufregung, Stress und manche Medikamente wie etwa Betablocker die Auslöser sein. Über die Ursachen weiß die Forschung bislang wenig. Ein niedriger Blutdruck scheine eine Rolle zu spielen, sagt Fahrig. Oft seien mehrere Mitglieder einer Familie betroffen.Wirksamstes Gegenmittel ist Wärme. "Die Hände dürfen gar nicht erst kalt werden", sagt Fahrig. Handschuhe sollten deshalb schon in der Wohnung angezogen werden. Bewährt habe sich das Zwiebelprinzip: Über dünne Seidenhandschuhe, die am besten auf der Heizung aufgewärmt werden, kommen winddichte Modelle mit Klimamembran.

    Eine High-Tech-Alternative sind beheizbare Handschuhe. Die Gesundheitsjournalistin Karin Hertzer aus München hat für ihren Blog "Warmup-Cooldown" mehrere Modelle von Raynaud-Betroffenen testen lassen. Die von einem Akku gespeisten Heizdrähte sorgten tatsächlich für warme Hände, berichtet sie, allerdings sei nicht jedes Modell für jeden Einsatzbereich geeignet: "Wenn die Handschuhe sehr dick sind, schränkt das die Beweglichkeit der Finger ein", sagt Hertzer. Wichtig ist auch die richtige Passform: "Das warme Material sollte eng an der Haut anliegen, um die Hitze ohne Verluste zu übertragen."Sind die Finger schon kalt und blutleer, ist die Versuchung groß, sie unter warmes Wasser zu halten. Doch mit dem Blut ist auch die Hitzeempfindlichkeit aus den Fingern gewichen: "Es drohen deshalb Verbrühungen durch zu heißes Wasser", warnt Gefäßspezialist Fahrig.Das Raynaud-Phänomen plagt vor allem junge Frauen. "Wenn mit zunehmendem Lebensalter der Blutdruck steigt, kann es besser werden oder sogar ganz verschwinden", sagt Fahrig. Verstärkt es sich oder tritt es erst jenseits des 40. Geburtstags auf, ist das ein Alarmsignal: "Möglicherweise handelt es sich dann um das Symptom einer Sklerodermie", sagt Keihan Ahmadi-Simab, Ärztlicher Direktor des Klinikums Stephansplatz in Hamburg.Die entzündliche Autoimmunerkrankung führt zu Verhärtungen der Haut und kann auch innere Organe angreifen. Früh erkannt könne dem Verlauf und möglichen Komplikationen entgegengewirkt werden, sagt Ahmadi-Simab. Auch Fahrig rät, Raynaud-Symptome abklären zu lassen, wenn sie erstmals auftreten oder sich verschlechtern. Aber er beruhigt: "Weniger als fünf Prozent der Betroffenen entwickeln tatsächlich eine Sklerodermie."

    Berlin (dpa) - "Warum sollte man sich noch einen PC kaufen?" Für Apple-Boss Tim Cook scheint das Ende des Personal Computers schon fast beschlossene Sache zu sein."Ich reise mit dem iPad Pro. Und außer dem iPhone habe ich kein weiteres Gerät dabei", sagte Cook kürzlich, als er zur Vorstellung des neuen Mega-Tablets in Großbritannien war.Allein von den Maßen her, spielt das iPad Pro in der Liga der Notebooks mit. 12,9 Zoll (32,8 Zentimeter) misst der Bildschirm in der Diagonalen. Das ist mehr als beim aktuellen Macbook-Modell und nur ein Hauch weniger als bei der 13-Zoll-Variante des MacBook Air. Die Auflösung von 2732 mal 2048 Bildschirmpunkten ist höher als die des 15-Zoll-Macbook mit Retina Display.Auch bei der Leistung des Hauptprozessors muss sich das große iPad nicht hinter herkömmlichen PCs verstecken. Zwar gilt die von Apple im iPhone und iPad verwendete Chip-Architektur von ARM generell als weniger leistungsstark als die herkömmlichen PC-Chips der x86er-Architektur. Der im iPad Pro verbaute Apple-Chip A9X (zwei Kerne, bis 2,2 GHz) erreicht auf dem Messstand die Werte eines Mittelklasse-Notebooks, bei der Grafik-Leistung eilt das große iPad sogar dem MacBook Pro davon.

  • Akku Apple A1045

    Vorsicht ist auch bei völlig bedeutungslosen Angaben wie "Neueste Technik" oder "LC-Display" angebracht. Während die "neueste Technik" ziemliche Auslegungssache ist, handelt es sich beim "LC-Display" um eine völlig wertlose Aussage, da alle Notebooks einen solchen Bildschirm haben.Hinweise auf die Qualität oder die Auflösung erhält man so nicht. Genau nachprüfen sollte man auch bei Angaben, die mit einem "bis zu" abgedruckt sind - etwa bei Übertragungsgeschwindigkeiten. Häufig handelt es sich dabei nur um theoretische Werte, die in der Realität nicht erreicht werden.Schummeleien und Auslassungen gibt es auch beim Smartphonekauf. Ein großer Bildschirm allein sagt noch nichts über die Auflösung aus. Unterhalb von HD-Auflösung (1280 zu 720 Pixel) wird das Bild schnell krümelig. Ist der Bildschirm größer als fünf Zoll, sollte es Full-HD-Auflösung (1920 zu 1080 Pixel) sein. Auch die Anzahl der Prozessorkerne ist kein Hinweis auf ein schnelles Gerät.Damit sie auch künftigen Aufgaben gewachsen sind, sollten Smartphones mindestens ein Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher haben. Und auch vier GB Speicherplatz sind längst kein Verkaufsargument mehr. Neben dem bereits installierten Betriebssystem ist hier nur noch sehr wenig Platz für eigene Daten.

    Mainz (dpa) - Ob Sonne, Regen oder Frost: Der Erfolg der Winzer ist zu einem großen Teil vom Wettergott abhängig. Und der meinte es in diesem Jahr gut mit ihnen - meist zumindest.In den Sommermonaten zeigte das Thermometer oft bis zu 40 Grad an. In allen 13 Anbaugebieten Deutschlands klagten Winzer über die Trockenheit. Doch dann kam im August und September vereinzelt leichter Regen, rund um die Erntezeit wurde es vielerorts windig und kühler. Herausgekommen sind fruchtige, aromatische Trauben, von denen Experten begeistert sind. Dafür liegt die Menge lediglich im Durchschnitt."Einen solchen Top-Gesundheitszustand bei diesen Reifegraden haben wir seit Jahren nicht mehr gehabt", sagt der Sprecher des Deutschen Weininstituts, Ernst Büscher. In diesem Jahr seien wirklich alle zufrieden, vom Bodensee bis zur Ahr, ergänzt der Präsident des Verbandes der Deutschen Prädikatsweingüter (VDP), Steffen Christmann.Die Beeren überzeugten mit "einer tollen Frische und Säure". Als legendär gelten die Jahrgänge aus dem Rekordsommer 2003, aus 1976 und 1959. Ob 2015 da heranreicht, könne man aber nur vermuten, so Büscher. In den nördlichen Gebieten wie etwa der Mosel wurden die letzten Trauben erst Anfang November eingebracht.

    Kleines Manko in diesem Jahr: Der Ertrag ist nicht außerordentlich hoch. Die geschätzten Mengen liegen laut Deutschem Weininstitut bundesweit mit neun Millionen Hektoliter in etwa auf dem Niveau des zehnjährigen Mittels. Vor der Ernte und auch noch zum Start der Federweißenlese ging man wegen der Trockenheit noch von geringeren Erntemengen aus.Vor allem die badischen Winzer rechneten vor dem Niederschlag noch mit großen Mengeneinbußen. Nun liegen sie mit 75 Hektoliter pro Hektar lediglich zehn Prozent niedriger als im vergangenen Jahr. "Während der Zellteilungsphase war es sehr trocken und das Volumen der Trauben wurde gedeckelt", sagt Peter Wohlfarth, Geschäftsführer beim Badischen Weinbauverband.Weil der Regen sehr punktuell fiel, gab es auch innerhalb der Anbaugebiete große Unterschiede. Weitere Faktoren sind das Alter der Reben und und die Bodenbeschaffenheit. Denn bei dem trockenen Sommer waren vor allem alte Reben mit tiefen Wurzeln im Vorteil.

    Winzer Georg Keth aus Offstein im Süden Rheinhessens hat besonders mit den leichten, sandigen Lehmböden zu kämpfen, in denen das Wasser schnell versickert. Er hilft sich mit der sogenannten Tröpfchenbewässerung weiter. "Wir geben nur so viel Wasser wie die Rebe braucht, nicht mehr und nicht weniger." Der Akku im Boden werde immer leerer, sagt Keth. Die verstärkte Trockenheit beobachtet er seit Jahren."Zeitweise hat die Dürre auch alle Bange gemacht", sagt Maximilian Ferger, Önologe und Betriebsleiter vom Weingut Wwe. Dr. H. Thanisch - Erben Müller-Burggraef an der Mosel. Bei den Trauben und Winzern sei es wie bei Eltern und ihren Kindern. Bei der Dürre fingen die Kleinen an zu nölen."Einige Winzer haben dann direkt bewässert. Ich nicht. Die Gefahr ist nämlich, dass sich die Trauben daran gewöhnen und bei der nächsten Hitze eingehen." Eine Lektion, an der der sich allzu nachgiebige Eltern ein Beispiel nehmen könnten.In Sachsen läutete der Frost Ende Oktober die Schlussphase ein - doch das tat der Qualität keinen Abbruch. "Die Reife war in den Trauben bereits vorhanden", sagt der Vorstandsvorsitzende des Weinbauverbands Sachsen, Christoph Reiner. Die Weine seien aromatisch, fruchtig - "ein Wahnsinn dieses Jahr".

    In Franken kam der erlösende Regen bereits im August. Der sei ausschlaggebend gewesen, für den "ganz, ganz großen Jahrgang", sagt Hermann Mengler von der Fachberatung für Kellerwirtschaft beim Bezirk Unterfranken. Insbesondere der Rotwein sei von einer überdurchschnittlichen Qualität, sagt auch der Präsident des Weinbauverbandes Rheinhessen, Ingo Steitz.Trotz der gesteigerten Qualität sei nur vereinzelt mit Preiserhöhungen zu rechnen, glauben Experten in den Anbaugebieten. In Deutschland, dem größten Weinimportland der Welt, sei wegen der Konkurrenz aus dem Ausland der Preisdruck sehr hoch.Erste Weine aus 2015 wurden bereits qualitätsgeprüft. Bis Weihnachten dürfte man sie auch häufiger in den Regalen finden. Dass die Besucher der Weihnachtsmärkte bereits Glühwein des 2015er Jahrgangs kosten können, wird allerdings eine Ausnahme sein.Dafür diene noch der 2014er als Grundlage, der schon vor einigen Wochen mit Gewürzen zubereitet wurde, sagt Büscher. "Außerdem werden es die Glühweinstände bei diesen Temperaturen bestimmt schwer haben", meint Wohlfarth. "Eigentlich müssten wir Glühwein mit Eiswürfeln trinken."

    München (dpa/tmn) - Oldtimer zählen zum sogenannten mobilen Kulturgut. Grundsätzlich bedeutet das, dass sie fahren und nicht stehen sollen. Doch gilt das auch im Winter?"Na klar! Auch Fahrzeuge, die älter als 40 Jahre alt sind, lassen sich im Winter fahren". Das findet Eckhart Bartels, Vizepräsident im Deuvet - Bundesverband für Clubs klassischer Fahrzeuge. "Grundsätzlich spricht nichts gegen den Winterbetrieb von Young- oder Oldtimern", sagt auch Oliver Runschke vom ADAC. "Schließlich sind diese Fahrzeuge bis vor einigen Jahren als Alltagsautos im Einsatz gewesen."Damit Schnee und Eis die Klassiker nicht ruinieren, müssen Besitzer ihre Young- und Oldtimer aber gründlich auf den Winter vorbereiten. Am Anfang steht dabei eine gründliche Wagenwäsche, gefolgt von einer intensive Politur mit einer anschließenden Lackversiegelung, rät die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ). Damit glänzt das Blech nicht nur, sondern Regentropfen und Schneeflocken perlen besser daran ab. Kleine Lackschäden behandelt man am besten sofort mit einem Lackstift - so kann Rost erst gar nicht entstehen.

    Nach der Wagenwäsche ist ein Blick unter die Motorhaube Pflicht. Neben dem obligatorischen Öl- und Wassercheck sollten Winterfahrer hier vor allem die Ritzen und Ablauflöcher ihres Autos anschauen. Sind sie durch Laub und Dreck verstopft, sucht sich Wasser bei Regen einen anderen Weg - meistens in den Innenraum des Autos. Auch die Zwischenräume der Gummidichtungen am Kofferraum dienen als Ablauf. Sie sollten ebenso frei bleiben und werden bestenfalls poliert."Elektrische Bauteile wie Anlasser, Lichtmaschine, Regler und die gesamte Bordelektrik überprüft man möglichst vor dem Winter, dann passiert so schnell auch nichts", rät Eckhart Bartels. Schwache Akkus lassen sich laden, ganz schwache Akkus werden entweder gleich getauscht oder mit Batterie-Refreshern wieder auf Vordermann gebracht. Bartels empfiehlt nach fünf Jahren den Tausch der Batterie. Ein selbstgebauter Styropor-Kasten schützt den Akku vor dem frühzeitigen Kältetod.Falls der Klassiker bei Schnee bewegt wird, braucht er wie jedes andere Auto Winterreifen. Die sollten auch an einem Klassiker nicht zu viele Jahre auf dem Buckel haben: "Reifen, die älter als zehn Jahre sind, werden sehr hart und sind nicht wintertauglich", sagt Bartels.

    Ein wenig Extrapflege haben auch alle mechanischen Bauteile im Auto verdient: Türscharniere, Haubenentriegelung, Fangbänder, Schlösser und Radnaben freuen sich über Kriechöl oder Korrosionsschutz-Fett, Chromteile über Paraffin oder Schutzwachs. "Für Chromteile gibt es schützende Fettcremes. Im Frühjahr lassen die sich leicht wieder abwischen", sagt Bartels. Eine Nano-Versiegelung für die Scheiben lässt keinen Dreck und keine Schlieren zu. Und gegen Risse in den Gummi-Elementen an Scheiben oder Türen helfen spezielle Pflegestifte, aber auch Hirschtalg, Glycerin und Fett.Bei älteren Fahrzeugen befindet sich am Luftfilter ein Hebel für den Winterbetrieb. Damit wird permanent die warme Luft im Motorraum angesaugt und nicht die kalte vor dem Kühler. So wird der Motor schneller warm. Kurzstreckenfahrten und Kaltstartbetrieb sollten Oldtimer-Besitzer wenn möglich aber trotzdem vermeiden. Sonst drohen hoher Lagerverschleiß und Kondenswasser im Öl.Bleibt noch der Unterboden. ADAC und Deuvet empfehlen vor dem Wintereinsatz, den Unterbodenschutz und die Hohlraumversiegelung zu überprüfen. "Wenn der sauber ist, hilft eine Wachsversiegelung", sagt Bartels. Wer seinen Klassiker länger fahren möchte, setzt idealerweise auf eine vollständige Hohlraumkonservierung mit Fett.

    Die vielleicht größte Gefahr droht Oldtimern aber gar nicht durch Eis und Schnee, sondern durch das dazugehörige Streusalz. Schließlich sind Klassiker oft anfälliger für Rost als neuere Autos. Spätestens wenn Kommunen ihre Streufahrzeuge losschicken, sollten Sammler ihre Schätzchen in der Garage parken.Und schließlich sollten Winterfahrer immer bedenken, dass durch Schnee und Eis nicht nur der Technik im Auto Gefahren drohen. "Zu beachten sind im Winterbetrieb die im Vergleich zu modernen Fahrzeugen fehlenden und mittlerweile selbstverständlich gewordenen Assistenzsysteme", sagt ADAC-Experte Ruschke. Die Fahrt ohne ABS und ESP wird schnell zur Rutschpartie - da hilft die beste Pflege nichts.Stamford (dpa) - So schnell wie auf Windows 10 haben Nutzer nach Schätzungen vom Marktforscher Gartner noch nie auf ein neues Betriebssystem von Microsoft gewechselt.

    Die Marktforscher gehen davon aus, dass bis Januar 2017 insgesamt 50 Prozent aller Unternehmen weltweit mit der Installation von Windows 10 begonnen haben werden. "Wir gehen davon aus, dass Unternehmen deutlich schneller als noch bei Windows 7 sechs Jahre zuvor wechseln werden", erklärte Steve Kleynhans von Gartner am Montag.Das kostenlose Upgrade-Angebot von Microsoft für private Verbraucher sorge zudem dafür, dass sich noch bis Ende des Jahres mehrere zehn Millionen Nutzer mit dem neuen Betriebssystem vertraut machen, prognostizierte Kleynhans.Die starke Verbreitung werde auch durch eine Reihe von weiteren Faktoren getrieben: So solle der Support für Windows 7 im Januar 2020 auslaufen. Und Windows 10 unterstütze viele Windows-7-Anwendungen und -Geräte, was den Wechsel vereinfache.Bis 2018 wird nach Schätzungen der Marktforscher ein Drittel aller Notebooks auch berührungsempfindliche Bildschirme haben. Ab der zweiten Hälfte des kommenden Jahres würden auch die Preise für die Geräte fallen.Das Betriebssystem Windows von Microsoft feierte in der vergangenen Woche seinen 30. Geburtstag. Windows 10 läuft auf allen Geräten vom Smartphone über das Tablet bis zum PC und ist für die Bedienung mit dem Finger optimiert.

    Hürth (dpa) - Langsam rollt der vierrädrige Roboter über die zerklüftete Landschaft aus Geröll. Plötzlich hat er sich in einer leichten Vertiefung festgefahren. Minutenlang passiert gar nichts. Junge Männer tippen hektisch auf Computern herum, bis der Rover schließlich wieder losruckelt.Zehn Hochschul-Teams aus ganz Deutschland simulierten am Freitag in Hürth bei Köln die Erkundung eines fremden Planeten mit Robotern. Ein Jahr lang hatten die Teilnehmer Zeit, sich auf das sogenannte SpaceBot-Camp des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vorzubereiten.Die Aufgaben sind anspruchsvoll: Der Roboter muss sich auf einer holprigen Planetenoberfläche orientieren, dort Gegenstände finden und greifen. Er muss einen Becher mit einer Bodenprobe zur Basisstation transportieren und einen Akku in einen Schacht stecken. Das alles soll der Roboter möglichst autonom machen, also ohne direkte Steuerung - zumal der Funkkontakt "zur Erde" verzögert ist und wie bei einer richtigen Weltraummission zwischendurch auch mal abbrechen kann."Das ist alles sehr schwierig", sagt Georg Heppner vom Team "Laurope" des Karlsruher FZI Forschungszentrums Informatik, dessen sechsbeiniger Roboter an eine grüne Heuschrecke erinnert. Wenn das Technikmonster an ein Hindernis stößt, kann es ein Bein heben, um darüberzusteigen. Unfassbare Datenmengen seien erforderlich, damit der Roboter solche Handlungen selbstständig ausführt, erklärt Heppner.

  • Akku Apple A1045

    Vorsicht ist auch bei völlig bedeutungslosen Angaben wie "Neueste Technik" oder "LC-Display" angebracht. Während die "neueste Technik" ziemliche Auslegungssache ist, handelt es sich beim "LC-Display" um eine völlig wertlose Aussage, da alle Notebooks einen solchen Bildschirm haben.Hinweise auf die Qualität oder die Auflösung erhält man so nicht. Genau nachprüfen sollte man auch bei Angaben, die mit einem "bis zu" abgedruckt sind - etwa bei Übertragungsgeschwindigkeiten. Häufig handelt es sich dabei nur um theoretische Werte, die in der Realität nicht erreicht werden.Schummeleien und Auslassungen gibt es auch beim Smartphonekauf. Ein großer Bildschirm allein sagt noch nichts über die Auflösung aus. Unterhalb von HD-Auflösung (1280 zu 720 Pixel) wird das Bild schnell krümelig. Ist der Bildschirm größer als fünf Zoll, sollte es Full-HD-Auflösung (1920 zu 1080 Pixel) sein. Auch die Anzahl der Prozessorkerne ist kein Hinweis auf ein schnelles Gerät.Damit sie auch künftigen Aufgaben gewachsen sind, sollten Smartphones mindestens ein Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher haben. Und auch vier GB Speicherplatz sind längst kein Verkaufsargument mehr. Neben dem bereits installierten Betriebssystem ist hier nur noch sehr wenig Platz für eigene Daten.

    Mainz (dpa) - Ob Sonne, Regen oder Frost: Der Erfolg der Winzer ist zu einem großen Teil vom Wettergott abhängig. Und der meinte es in diesem Jahr gut mit ihnen - meist zumindest.In den Sommermonaten zeigte das Thermometer oft bis zu 40 Grad an. In allen 13 Anbaugebieten Deutschlands klagten Winzer über die Trockenheit. Doch dann kam im August und September vereinzelt leichter Regen, rund um die Erntezeit wurde es vielerorts windig und kühler. Herausgekommen sind fruchtige, aromatische Trauben, von denen Experten begeistert sind. Dafür liegt die Menge lediglich im Durchschnitt."Einen solchen Top-Gesundheitszustand bei diesen Reifegraden haben wir seit Jahren nicht mehr gehabt", sagt der Sprecher des Deutschen Weininstituts, Ernst Büscher. In diesem Jahr seien wirklich alle zufrieden, vom Bodensee bis zur Ahr, ergänzt der Präsident des Verbandes der Deutschen Prädikatsweingüter (VDP), Steffen Christmann.Die Beeren überzeugten mit "einer tollen Frische und Säure". Als legendär gelten die Jahrgänge aus dem Rekordsommer 2003, aus 1976 und 1959. Ob 2015 da heranreicht, könne man aber nur vermuten, so Büscher. In den nördlichen Gebieten wie etwa der Mosel wurden die letzten Trauben erst Anfang November eingebracht.

    Kleines Manko in diesem Jahr: Der Ertrag ist nicht außerordentlich hoch. Die geschätzten Mengen liegen laut Deutschem Weininstitut bundesweit mit neun Millionen Hektoliter in etwa auf dem Niveau des zehnjährigen Mittels. Vor der Ernte und auch noch zum Start der Federweißenlese ging man wegen der Trockenheit noch von geringeren Erntemengen aus.Vor allem die badischen Winzer rechneten vor dem Niederschlag noch mit großen Mengeneinbußen. Nun liegen sie mit 75 Hektoliter pro Hektar lediglich zehn Prozent niedriger als im vergangenen Jahr. "Während der Zellteilungsphase war es sehr trocken und das Volumen der Trauben wurde gedeckelt", sagt Peter Wohlfarth, Geschäftsführer beim Badischen Weinbauverband.Weil der Regen sehr punktuell fiel, gab es auch innerhalb der Anbaugebiete große Unterschiede. Weitere Faktoren sind das Alter der Reben und und die Bodenbeschaffenheit. Denn bei dem trockenen Sommer waren vor allem alte Reben mit tiefen Wurzeln im Vorteil.

    Winzer Georg Keth aus Offstein im Süden Rheinhessens hat besonders mit den leichten, sandigen Lehmböden zu kämpfen, in denen das Wasser schnell versickert. Er hilft sich mit der sogenannten Tröpfchenbewässerung weiter. "Wir geben nur so viel Wasser wie die Rebe braucht, nicht mehr und nicht weniger." Der Akku im Boden werde immer leerer, sagt Keth. Die verstärkte Trockenheit beobachtet er seit Jahren."Zeitweise hat die Dürre auch alle Bange gemacht", sagt Maximilian Ferger, Önologe und Betriebsleiter vom Weingut Wwe. Dr. H. Thanisch - Erben Müller-Burggraef an der Mosel. Bei den Trauben und Winzern sei es wie bei Eltern und ihren Kindern. Bei der Dürre fingen die Kleinen an zu nölen."Einige Winzer haben dann direkt bewässert. Ich nicht. Die Gefahr ist nämlich, dass sich die Trauben daran gewöhnen und bei der nächsten Hitze eingehen." Eine Lektion, an der der sich allzu nachgiebige Eltern ein Beispiel nehmen könnten.In Sachsen läutete der Frost Ende Oktober die Schlussphase ein - doch das tat der Qualität keinen Abbruch. "Die Reife war in den Trauben bereits vorhanden", sagt der Vorstandsvorsitzende des Weinbauverbands Sachsen, Christoph Reiner. Die Weine seien aromatisch, fruchtig - "ein Wahnsinn dieses Jahr".

    In Franken kam der erlösende Regen bereits im August. Der sei ausschlaggebend gewesen, für den "ganz, ganz großen Jahrgang", sagt Hermann Mengler von der Fachberatung für Kellerwirtschaft beim Bezirk Unterfranken. Insbesondere der Rotwein sei von einer überdurchschnittlichen Qualität, sagt auch der Präsident des Weinbauverbandes Rheinhessen, Ingo Steitz.Trotz der gesteigerten Qualität sei nur vereinzelt mit Preiserhöhungen zu rechnen, glauben Experten in den Anbaugebieten. In Deutschland, dem größten Weinimportland der Welt, sei wegen der Konkurrenz aus dem Ausland der Preisdruck sehr hoch.Erste Weine aus 2015 wurden bereits qualitätsgeprüft. Bis Weihnachten dürfte man sie auch häufiger in den Regalen finden. Dass die Besucher der Weihnachtsmärkte bereits Glühwein des 2015er Jahrgangs kosten können, wird allerdings eine Ausnahme sein.Dafür diene noch der 2014er als Grundlage, der schon vor einigen Wochen mit Gewürzen zubereitet wurde, sagt Büscher. "Außerdem werden es die Glühweinstände bei diesen Temperaturen bestimmt schwer haben", meint Wohlfarth. "Eigentlich müssten wir Glühwein mit Eiswürfeln trinken."

    München (dpa/tmn) - Oldtimer zählen zum sogenannten mobilen Kulturgut. Grundsätzlich bedeutet das, dass sie fahren und nicht stehen sollen. Doch gilt das auch im Winter?"Na klar! Auch Fahrzeuge, die älter als 40 Jahre alt sind, lassen sich im Winter fahren". Das findet Eckhart Bartels, Vizepräsident im Deuvet - Bundesverband für Clubs klassischer Fahrzeuge. "Grundsätzlich spricht nichts gegen den Winterbetrieb von Young- oder Oldtimern", sagt auch Oliver Runschke vom ADAC. "Schließlich sind diese Fahrzeuge bis vor einigen Jahren als Alltagsautos im Einsatz gewesen."Damit Schnee und Eis die Klassiker nicht ruinieren, müssen Besitzer ihre Young- und Oldtimer aber gründlich auf den Winter vorbereiten. Am Anfang steht dabei eine gründliche Wagenwäsche, gefolgt von einer intensive Politur mit einer anschließenden Lackversiegelung, rät die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ). Damit glänzt das Blech nicht nur, sondern Regentropfen und Schneeflocken perlen besser daran ab. Kleine Lackschäden behandelt man am besten sofort mit einem Lackstift - so kann Rost erst gar nicht entstehen.

    Nach der Wagenwäsche ist ein Blick unter die Motorhaube Pflicht. Neben dem obligatorischen Öl- und Wassercheck sollten Winterfahrer hier vor allem die Ritzen und Ablauflöcher ihres Autos anschauen. Sind sie durch Laub und Dreck verstopft, sucht sich Wasser bei Regen einen anderen Weg - meistens in den Innenraum des Autos. Auch die Zwischenräume der Gummidichtungen am Kofferraum dienen als Ablauf. Sie sollten ebenso frei bleiben und werden bestenfalls poliert."Elektrische Bauteile wie Anlasser, Lichtmaschine, Regler und die gesamte Bordelektrik überprüft man möglichst vor dem Winter, dann passiert so schnell auch nichts", rät Eckhart Bartels. Schwache Akkus lassen sich laden, ganz schwache Akkus werden entweder gleich getauscht oder mit Batterie-Refreshern wieder auf Vordermann gebracht. Bartels empfiehlt nach fünf Jahren den Tausch der Batterie. Ein selbstgebauter Styropor-Kasten schützt den Akku vor dem frühzeitigen Kältetod.Falls der Klassiker bei Schnee bewegt wird, braucht er wie jedes andere Auto Winterreifen. Die sollten auch an einem Klassiker nicht zu viele Jahre auf dem Buckel haben: "Reifen, die älter als zehn Jahre sind, werden sehr hart und sind nicht wintertauglich", sagt Bartels.

    Ein wenig Extrapflege haben auch alle mechanischen Bauteile im Auto verdient: Türscharniere, Haubenentriegelung, Fangbänder, Schlösser und Radnaben freuen sich über Kriechöl oder Korrosionsschutz-Fett, Chromteile über Paraffin oder Schutzwachs. "Für Chromteile gibt es schützende Fettcremes. Im Frühjahr lassen die sich leicht wieder abwischen", sagt Bartels. Eine Nano-Versiegelung für die Scheiben lässt keinen Dreck und keine Schlieren zu. Und gegen Risse in den Gummi-Elementen an Scheiben oder Türen helfen spezielle Pflegestifte, aber auch Hirschtalg, Glycerin und Fett.Bei älteren Fahrzeugen befindet sich am Luftfilter ein Hebel für den Winterbetrieb. Damit wird permanent die warme Luft im Motorraum angesaugt und nicht die kalte vor dem Kühler. So wird der Motor schneller warm. Kurzstreckenfahrten und Kaltstartbetrieb sollten Oldtimer-Besitzer wenn möglich aber trotzdem vermeiden. Sonst drohen hoher Lagerverschleiß und Kondenswasser im Öl.Bleibt noch der Unterboden. ADAC und Deuvet empfehlen vor dem Wintereinsatz, den Unterbodenschutz und die Hohlraumversiegelung zu überprüfen. "Wenn der sauber ist, hilft eine Wachsversiegelung", sagt Bartels. Wer seinen Klassiker länger fahren möchte, setzt idealerweise auf eine vollständige Hohlraumkonservierung mit Fett.

    Die vielleicht größte Gefahr droht Oldtimern aber gar nicht durch Eis und Schnee, sondern durch das dazugehörige Streusalz. Schließlich sind Klassiker oft anfälliger für Rost als neuere Autos. Spätestens wenn Kommunen ihre Streufahrzeuge losschicken, sollten Sammler ihre Schätzchen in der Garage parken.Und schließlich sollten Winterfahrer immer bedenken, dass durch Schnee und Eis nicht nur der Technik im Auto Gefahren drohen. "Zu beachten sind im Winterbetrieb die im Vergleich zu modernen Fahrzeugen fehlenden und mittlerweile selbstverständlich gewordenen Assistenzsysteme", sagt ADAC-Experte Ruschke. Die Fahrt ohne ABS und ESP wird schnell zur Rutschpartie - da hilft die beste Pflege nichts.Stamford (dpa) - So schnell wie auf Windows 10 haben Nutzer nach Schätzungen vom Marktforscher Gartner noch nie auf ein neues Betriebssystem von Microsoft gewechselt.

    Die Marktforscher gehen davon aus, dass bis Januar 2017 insgesamt 50 Prozent aller Unternehmen weltweit mit der Installation von Windows 10 begonnen haben werden. "Wir gehen davon aus, dass Unternehmen deutlich schneller als noch bei Windows 7 sechs Jahre zuvor wechseln werden", erklärte Steve Kleynhans von Gartner am Montag.Das kostenlose Upgrade-Angebot von Microsoft für private Verbraucher sorge zudem dafür, dass sich noch bis Ende des Jahres mehrere zehn Millionen Nutzer mit dem neuen Betriebssystem vertraut machen, prognostizierte Kleynhans.Die starke Verbreitung werde auch durch eine Reihe von weiteren Faktoren getrieben: So solle der Support für Windows 7 im Januar 2020 auslaufen. Und Windows 10 unterstütze viele Windows-7-Anwendungen und -Geräte, was den Wechsel vereinfache.Bis 2018 wird nach Schätzungen der Marktforscher ein Drittel aller Notebooks auch berührungsempfindliche Bildschirme haben. Ab der zweiten Hälfte des kommenden Jahres würden auch die Preise für die Geräte fallen.Das Betriebssystem Windows von Microsoft feierte in der vergangenen Woche seinen 30. Geburtstag. Windows 10 läuft auf allen Geräten vom Smartphone über das Tablet bis zum PC und ist für die Bedienung mit dem Finger optimiert.

    Hürth (dpa) - Langsam rollt der vierrädrige Roboter über die zerklüftete Landschaft aus Geröll. Plötzlich hat er sich in einer leichten Vertiefung festgefahren. Minutenlang passiert gar nichts. Junge Männer tippen hektisch auf Computern herum, bis der Rover schließlich wieder losruckelt.Zehn Hochschul-Teams aus ganz Deutschland simulierten am Freitag in Hürth bei Köln die Erkundung eines fremden Planeten mit Robotern. Ein Jahr lang hatten die Teilnehmer Zeit, sich auf das sogenannte SpaceBot-Camp des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vorzubereiten.Die Aufgaben sind anspruchsvoll: Der Roboter muss sich auf einer holprigen Planetenoberfläche orientieren, dort Gegenstände finden und greifen. Er muss einen Becher mit einer Bodenprobe zur Basisstation transportieren und einen Akku in einen Schacht stecken. Das alles soll der Roboter möglichst autonom machen, also ohne direkte Steuerung - zumal der Funkkontakt "zur Erde" verzögert ist und wie bei einer richtigen Weltraummission zwischendurch auch mal abbrechen kann."Das ist alles sehr schwierig", sagt Georg Heppner vom Team "Laurope" des Karlsruher FZI Forschungszentrums Informatik, dessen sechsbeiniger Roboter an eine grüne Heuschrecke erinnert. Wenn das Technikmonster an ein Hindernis stößt, kann es ein Bein heben, um darüberzusteigen. Unfassbare Datenmengen seien erforderlich, damit der Roboter solche Handlungen selbstständig ausführt, erklärt Heppner.