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Akku HP mu09xl

Die Qualität der mit dem ersten Zoombereich aufgenommenen Bilder unterscheidet sich kaum von der ungezoomter Aufnahmen - die Bilder teilen allerdings auch deren Unzulänglichkeiten wie Artefakte und mangelnde Details.In dunklen Umgebungen macht das Xperia Z1 anständige Bilder. Diese sind zwar stellenweise stark verrauscht, zeigen aber mehr Details als die des Lumia 1020. Das HTC One, das gerade in solchen Belichtungssituationen bessere Bilder machen soll, zeigt deutlich mehr Artefakte und eine geringere Schärfe.Insgesamt hinterlässt die Kamera des Xperia Z1 einen gemischten Eindruck. Die Kamera zählt zu den besseren Smartphone-Kameras, gemessen an Sonys Ankündigungen mit G-Lens, Bionz-Algorithmus und Exmor-Sensor haben wir allerdings gerade im Vergleich mit dem Galaxy Note 3 doch etwas mehr erwartet. Zwar sind die Bilder scharf, die matschigen Details sind stellenweise aber frappierend. Die Kontraste und Farben sind bei manchen Bildern gut, bei anderen in ähnlichen Belichtungssituationen hingegen ist das Ergebnis flau und wie mit einem Schleier überzogen. Angesichts der Ankündigungen sind wir letztlich von der Kamera enttäuscht.

Beim Display setzt Sony auf einen 5 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Dank Triluminos-Technik und X-Reality-Engine sollen Farben aufgrund einer größeren Farbpalette lebendiger dargestellt werden. In der Praxis haben Bildschirminhalte einen guten Kontrast und natürliche Farben - verglichen mit dem Display des HTC One bemerken wir jedoch keinen großen Unterschied.Displayinhalte sind auch bei hellem Licht gut zu erkennen. Aufgrund der hohen Auflösung stellt das Display auch fein strukturierte Inhalte scharf dar, auch bei kleiner Schrift tritt kein Treppeneffekt auf. Der Bildschirm des Xperia Z1 ist allerdings überraschenderweise nicht blickwinkelstabil. Er verliert deutlich an Kontrast, wenn er von der Seite betrachtet wird, ab einem bestimmten Winkel invertieren auch die Farben. Das Display wird durch Mineralglas vor Kratzern geschützt, das zusätzlich mit einer Bruchschutzfolie überzogen ist, die ein Zersplittern des Displays beim Herunterfallen verhindern soll. Fingerabdrücke bleiben nicht sonderlich stark haften.

Das Gehäuse des Xperia Z1 misst 144 x 73,8 x 8,6 mm und wiegt 171 Gramm. Damit ist das Gerät 13 Gramm schwerer als das Lumia 1020, das aufgrund der geringeren Bildschirmgröße mit 130 x 71,2 mm zwar kleiner, mit 10,4 mm aber deutlich dicker ist. An der Kamera ist das Nokia-Smartphone sogar 14,3 mm dick. Das Xperia Z1 ist aus Aluminium, der eigentlich runde Rahmen ist an den Seiten glattgefräst. Dadurch entsteht ein abgerundeter Rand. Daher liegt das Smartphone trotz seiner Größe angenehm in der Hand. Vom Design her orientiert sich das Gerät am Vorgänger, beim Z1 fehlen aber die Glaseinleger im Rand. Die Unterseite ist aus Glas, weshalb das Gerät ärgerlicherweise bei leicht schwitzigen Fingern leicht aus der Hand rutscht. Wie das Display ist es mit einer Bruchschutzfolie überzogen.Wie das Xperia Z, das Xperia Tablet Z und andere Xperia-Smartphones hat das Z1 den charakteristischen Einschaltknopf am rechten Rand. Darunter befindet sich die Lautstärkewippe, unten rechts ein separater Kameraauslöser. Damit können sowohl die Kamera-App direkt aufgerufen als auch Bilder aufgenommen werden. Am linken Rand befindet sich neben dem Einschub für die Micro-SD-Karte und der Ladebuchse ein Anschluss für eine Dockingstation.

Insgesamt ist das Xperia Z1 sehr gut verarbeitet, es knarzt allerdings etwas, wenn der Nutzer darauf herumdrückt. Hier überzeugt das HTC One mit seinem Uni-Body-Gehäuse mehr.Das Xperia Z1 ist wie sein Vorgänger nach IP55 und IP58 staub- und wassergeschützt. Das Smartphone soll bis zu 30 Minuten lang in einer maximalen Tiefe von 1 Meter wasserdicht bleiben. Die Einschübe für die SIM-Karte und die Micro-SD-Karte sind wie der Micro-USB-Anschluss daher durch kleine Klappen mit Gummidichtungen verschlossen. Anders als beim Xperia Z muss beim Z1 die Kopfhörerbuchse nicht mehr verschlossen werden. Sony hat sie wie den Lautsprecher von innen abgedichtet.Wir können das Xperia Z1 problemlos ins Wasser tauchen. Wie beim Vorgängermodell und beim Xperia Tablet Z muss das Smartphone danach einfach nur trockengewischt werden. Die Gummidichtungen halten die Feuchtigkeit ab, auch der Lautsprecher und die Kopfhörerbuchse scheinen dicht zu sein.Der im unteren Gehäuserand eingebaute Mono-Lautsprecher klingt dünn und hat blecherne Höhen. Der Bass ist kaum wahrnehmbar, die maximale Lautstärke ist eher gering. Der Klang verändert sich aufgrund der Einbauposition kaum, wenn das Xperia Z1 auf einen Tisch gelegt wird. Hier hätten wir uns von einem audiophilen Hersteller wie Sony mehr erhofft.

Im Inneren des Xperia Z1 arbeitet ein schneller Snapdragon-800-Quad-Core-Prozessor von Qualcomm mit einer Taktrate von 2,2 GHz. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt 2 GByte, der eingebaute Flash-Speicher ist 16 GByte groß. Hiervon stehen dem Nutzer knapp 12 GByte zur Verfügung. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis 64 GByte ist vorhanden, allerdings ist es nicht möglich, Spiele oder Apps auf eine externe Speicherkarte auszulagern. Nur Fotos, Musik und Videos lassen sich auf der Speicherkarte ablegen. Wer vor allem viele grafikintensive Spiele und dann noch viele Apps installiert, dürfte bald in der Situation sein, dass sich keine neuen Apps mehr installieren lassen. Das Xperia Z1 unterstützt Quad-Band-GSM und UMTS auf den Frequenzen 850, 900, 1.700, 1.900 und 2.100 MHz. LTE beherrscht das Smartphone auf den Bändern 1, 3, 5, 7, 8 und 20. WLAN funkt das Xperia Z1 nach 802.11a/b/g/n und dem schnellen Standard ac auf den Frequenzen 2,4 und 5,0 GHz. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein GPS-Empfänger mit Glonass-Unterstützung und ein NFC-Chip sind eingebaut. Das Smartphone ist zudem DLNA-fähig.

Der fest eingebaute, nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Kapazität von 3.000 mAh. Laut Sony reicht eine Ladung, um im GSM-Modus knapp 14 Stunden zu telefonieren. Im UMTS-Betrieb erhöht sich dieser Wert auf 15 Stunden.Die Standby-Zeit soll laut Sony im GSM-Betrieb über 14,5 Tage betragen, im UMTS-Modus sind es knapp über 14 Tage. Verwendet der Nutzer das LTE-Netz, sinkt die Standby-Zeit auf 12,5 Tage.Bei alltäglicher Nutzung hält das Xperia Z1 locker einen Tag lang durch. Im Belastungstest bei voller Auslastung des Prozessors erreicht das Smartphone nach 2:15 Stunden eine Restladung von 19 Prozent. Hier haben sowohl das Samsung Galaxy S4 Active mit 3 Stunden als auch das HTC One mit 3,5 Stunden länger durchgehalten. Ein 1.080p-Video konnten wir über 6,5 Stunden anschauen, bis der Akku leer war - ein guter Wert. Das S4 Active schaffte hier nur 5,5 Stunden.

Über den eingebauten Energiemanager kann die Laufzeit des Akkus verlängert werden. Im Stamina-Modus werden im Standby-Betrieb die WLAN-Verbindung und die mobile Datenverbindung abgeschaltet. Der Akkuschonmodus schaltet zusätzlich weitere Funktionen aus, um bei niedrigem Ladestand Energie zu sparen.Das Xperia Z1 wird mit Android in der mittlerweile nicht mehr topaktuellen Version 4.2.2 ausgeliefert. Darüber installiert Sony seine eigene Benutzeroberfläche, die uns schon bei früheren Sony-Geräten gut gefallen hat.Auch beim Xperia Z1 hat der Nutzer Mini-Apps zur Verfügung, die er auf dem Bildschirm umherschieben kann, beispielsweise ein Taschenrechner. Auf einem Smartphone ist diese Funktion aber trotz 5-Zoll-Displays weniger nützlich als auf einem Tablet mit 10-Zoll-Bildschirm.Eine weitere nützliche Zusatzfunktion ist die Menüleiste im App-Drawer. Mit einem Wisch nach rechts kann der Nutzer zusätzliche Optionen einblenden, wie beispielsweise eine App-Suche, Sortierungsoptionen und den Zugang zum Play Store.

Über die Android-Version 4.2.2 hat Sony eine eigene Benutzeroberfläche installiert. (Screenshot: Golem.de) Über die Android-Version 4.2.2 hat Sony eine eigene Benutzeroberfläche installiert. (Screenshot: Golem.de)
Playstation-Nutzer können über die Playstation-Mobile-App auch das Xperia Z1 mit ihrem Konto verbinden. Zu den vorinstallierten Apps zählt die Bildbearbeitungssoftware Pixlr Express.Das Xperia Z1 läuft flüssig in den Menüs, beim Umblättern im App-Menü und auf dem Startbildschirm sind keine Ruckler zu bemerken. Auch bei mehreren offenen Programmen kommt das Smartphone nicht ins Stocken.Dank des leistungsstarken Prozessors laufen auch grafikintensive Spiele wie Dead Trigger 2 und Real Racing 3 ruckelfrei. Der vorinstallierte Chrome-Browser hingegen stellt, wie bei vielen anderen Geräten auch, Internetseiten nicht komplett ohne Stocken dar.Bei den Benchmark-Werten schneidet das Xperia Z1 aufgrund der verbauten Hardware sehr gut ab. Im Multicore-Test von Geekbench 3 erreicht das Smartphone 2.754 Punkte - das sind fast 1.000 Punkte mehr als das Samsung Galaxy S4 Active und das HTC One. Das Galaxy Note 3 erreicht mit 2.671 Punkten einen vergleichbar hohen Wert wie das Xperia Z1.Auch das Single-Core-Ergebnis ist beim Xperia Z1 mit 920 Punkten um fast 300 Zähler höher als beim HTC One und dem Galaxy S4 Active. Das Galaxy Note 3 erreicht mit 932 auch hier einen vergleichbaren Wert wie das Sony-Gerät.

Im Grafikbenchmark Egypt HD des GFX Bench schafft das Xperia Z1 im Onscreen-Modus 52 fps - ein sehr guter Wert. Das Galaxy S4 Active erreicht hier 41 fps, das HTC One 39 fps und das Galaxy Note 3 53 fps. Im anspruchsvolleren T-Rex-Test kommt das Xperia Z1 auf 24 fps, das Galaxy Note 3 schafft hier 26 fps. Das HTC One und das Galaxy S4 Active liegen mit 14 beziehungsweise 15 fps ebenfalls darunter.Beim Icestorm-Test des 3DMark von Futuremark erhalten wir beim Xperia Z1 kein vergleichbares Ergebnis, da der Test mit der Leistung des Smartphones ausgereizt ist.Im Javascript-Benchmark von Octane erreicht das Xperia Z1 mit 4.100 Punkten ebenfalls einen sehr hohen Wert. Das Galaxy S4 Active und das HTC One kommen hier nur auf die Hälfte der Punktzahl.Mit dem Xperia Z1 ist Sony ein leistungsstarkes und sehr gut verarbeitetes Smartphone gelungen. Die verbaute Hardware zählt zum Stärksten, was aktuell im Android-Bereich verbaut ist. Das schlägt sich sowohl in einer absolut flüssigen, flotten Bedienung nieder als auch in beeindruckenden Benchmark-Werten. Allerdings ist der interne Speicher mit 16 GByte etwas knapp bemessen: Da Apps nicht auf eine externe Speicherkarte verschoben werden können, dürfte der Speicherplatz schnell knapp werden, wenn der Nutzer mehrere grafisch aufwendige Spiele installiert.

Etwas enttäuscht waren wir von der Kamera des Xperia Z1. Aufgrund der zahlreichen Ankündigungen Sonys zum Bildsensor, Bionz-Algorithmus und G-Lens-System waren wir überrascht, wie schlecht feine Details dargestellt werden. Auch der Umstand, dass wir bei der Kamera-App immer erst den Modus wechseln müssen, um Fotos in voller Auflösung machen zu können, gefällt uns nicht. Qualitativ gehört die Kamera zu den besseren Smartphone-Kameras, der Wow-Effekt bleibt bei uns letztlich aber aus.Insgesamt betrachtet ist das Xperia Z1 ein beeindruckend gutes Smartphone, den Anspruch eines Digitalkamera-Ersatzes erfüllt es jedoch nicht. Wer vor dem Kauf eines Android-Smartphones mit großem Display steht, sollte zudem bedenken, dass es für knapp 70 Euro mehr im Onlinehandel das Galaxy Note 3 mit 32 GByte eingebautem Speicher gibt. Das Samsung-Gerät hat leicht bessere Benchmark-Werte, ein noch etwas größeres Display, eine ebenfalls recht gute Kamera und den S-Pen.Die Produktion des Schlosssystems Lock8 wird über Kickstarter finanziert. Es besteht aus einem kleinen Modul, das am Fahrrad dauerhaft montiert wird und die Elektronik beinhaltet, und einem Stahlseil mit integriertem Sensor, der bei Bedarf um einen fest montierten Gegenstand und das Rad geschlungen wird.

Das Öffnen des Schlosses erfolgt per Smartphone-App über Bluetooth oder auch aus der Ferne per Internet. Im Modul ist ein Bewegungssensor enthalten. Dazu kommt ein Temperaturmesser, der Aufbruchversuche mit Schneidbrenner und Kältespray erkennen soll.In diesen Fällen schlägt die Sirene an, die im Modul integriert ist. Außerdem wird über das GSM-Modul eine Nachricht an das Mobiltelefon des Besitzers geschickt. Die aktuelle Position wird über GPS ermittelt und ebenfalls mitgeteilt.Die Energieversorgung des Lock8 wird über einen Lithium-Polymer-Akku sichergestellt, der wahlweise über USB oder per Induktion geladen wird. Dazu werden Magnete an den Radspeichen montiert, die dann entlang des Moduls rotieren. Das Schloss soll ungefähr 450 Gramm wiegen. Optional sollen auch längere Stahlseile angeboten werden. Die Mobilfunk-Datenverbindung soll etwa 1,50 Euro pro Monat kosten, haben die Initiatoren des Projekts angegeben. Wie das realisiert werden soll, verrieten sie bislang nicht.Ein Lock8 soll 79 britische Pfund kosten - das sind umgerechnet etwa 92 Euro. Doch noch müssen die 50.000 Pfund eingesammelt werden. Derzeit sind erst ungefähr 20.000 Pfund zusammengekommen. Wenn alles gutgeht, soll die Auslieferung ab Mai 2014 beginnen.

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