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  • Akku Dell XPS M1730

    Wenn ihr Fans der Phablets von LG seid, dann dürftet ihr das LG G Pro 2 eh mit offenen Armen aufnehmen. Falls ihr die Geräte noch nicht so auf dem Schirm hattet, dann freut euch auf einen echten Leckerbissen. Nicole hat das LG G Pro 2 u.a. mit nach Taitung, Taiwan genommen um herauszufinden, wie es sich auf Reisen bewährt.Wenn ihr auf der Suche nach einem neuen Phablet seid und auf die Veröffentlichungen der letzten Zeit schaut, werdet ihr nicht überrascht sein darüber, dass sich das Design von Modell zu Modell nur marginal verändert. Bezogen auf das LG G Pro 2 ist die größte Veränderung gegenüber dem Vorgänger, dass man jetzt auch den rückseitigen Power-Button übernommen hat, den wir seit dem LG G2 kennen. Es ist schneller, fühlt sich besser an, hat eine bessere Kamera sowie ein größeres Display und kommt mit der aktuellsten Android-Version. LG hat scheinbar alles dafür getan, um mit dem Gerät up-to-date zu sein, aber ist es auch genug, dass wir dafür in die Tasche greifen? Lasst uns mal einen Blick aufs Gerät werfen.

    Wir haben es mit einem sehr großen Device zu tun mit seinem 5,9-inch großen Display. Inklusive Rahmen kommen wir sogar auf eine Diagonale von 6,2-inch, dabei ist es 8,2 mm dünn. Drei verschiedene Farben sind verfügbar: White, Silver und Titan. Auffallend ist bei dem Gerät, dass es physische Buttons auf der Rückseite hat, die ihr mit dem Zeigefinger kontrolliert – egal, ob ihr Links- oder Rechtshänder seid. Wer kleine Hände hat, muss vermutlich beide einsetzen, um damit klar zu kommen, während bei großen Händen möglich ist, es mit einer zu kontrollieren.Ungeachtet des größeren Displays ist das G Pro 2 nicht deutlich größer geworden als der Vorgänger mit seinem 5.5-inch großen Screen. Wie auch immer – solltet ihr auf der Suche nach einem großen 5,9-inch-Device sein, erhaltet ihr mit diesem Phablet noch das kleinste Gerät. Im Vergleich mit dem HTC One Max, dem Oppo N1 oder auch dem Lumia 1520 ist das LG G Pro 2 von der Bauform her kleiner. Das liegt zum Teil auch daran, dass LG sich für On-Screen-Buttons entschieden hat und zudem einen sehr schlanken Rahmen zu bieten hat.Das Display ist – wie erwähnt – 5.9-inch groß, das IPS LCD-Panel löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Der lediglich 3,3 mm dünne Rahmen um das Display lässt einen denken, dass man ein nahezu rahmenloses Gerät sein eigen nennt. Sowohl Farbtreue als auch Blickwinkel sind absolut großartig und egal in welcher Umgebung: Es wirkt immer scharf und hell.

    Großes Smartphone bedeutet großer Akku. Das G Pro 2 hat einen 3.200 mAh fetten Akku, was so ziemlich die Speerspitze in diesem Bereich darstellt. Egal, ob ihr es eher durchschnittlich oder auch stärker nutzt – der Akku bringt das Teil durch den Tag und zur Not könnt ihr den Akku immer noch austauschen, falls ihr Lust habt, euch einen Extra-Akku zuzulegen – definitiv ein Pluspunkt.Wenn ihr den ganzen Tag auf Achse seid und auf das Smartphone angewiesen seid, weil es euren kompletten Tag dokumentieren soll, dann ist es natürlich wichtig zu wissen, dass der Akku mitspielt. Nicole gesteht uns, dass sie zum Ende des Tages dann doch auf ihr Akku-Pack zurückgegriffen hat. Vermutlich bleibt das nicht aus, wenn man den anzen Tag lang unterwegs ist und abends noch tonnenweise Fotos von Essen und Getränken macht.Wenn man unterwegs ist und das Gerät normal nutzt, reicht es immer noch, um nach der Arbeit ein paar Drinks zu nehmen und selbst, wenn man das Aufladen dann vergisst, sollten am nächsten Morgen noch ein paar Prozent übrig sein. Wenn man so ein Smartphone oder Phablet aber den ganzen Tag einsetzt, es unter anderem als Navi verwendet und noch einen Berg Fotos macht, dann stößt derzeit wohl jedes Modell an seine Grenzen.

    Wir haben die Akkulaufzeit mit der App unserer Freunde von Laptop Mag getestet und kamen auf 10 Stunden und 11 Minuten – ein recht beeindruckender Wert.LG möchte sich in der Flaggschiff-Arena ins rechte Licht rücken und das Unternehmen hofft, dass das mit dieser Kamera gelingen kann. Der 13 Megapixel-Shooter verfügt über eine deutlich verbesserte optische Bildstabilisierung. Das G Pro 2 ist in der Lage, sehr gute, detaillierte Fotos zu machen, ganz an den WOW-Faktor von Konkurrenten wie iPhone oder Samsung-Flaggschiffen reicht es aber nicht heran. Ein anderes Problem, welches bei Smartphones mit optischer Bildstabilisierung öfters auftaucht: Der Kameraverschluss bleibt zu lange offen, was bei bewegten Objekten wie Kindern, Haustieren oder generell Menschen in Bewegung dazu führt, dass es schwierig ist, scharfe Fotos zu machen. Das tanzende Mädchen, welches im Carnegie’s auf dem Tresen tanzt hat schon angefangen, Nicole aufreizende Blicke zuzuwerfen, weil sie drei oder vier Minuten lang versucht hat, ein scharfes (im eigentlichen Sinne ^^) Foto von der Tänzerin zu machen. Sie hat dann noch ‘nen Instagram-Filter drüber gelegt – dadurch ist das Ergebnis dann zumindest noch einigermaßen vorzeigbar geworden.

    LG hat auch an ein UFocus-Feature gedacht, welches ehrlich gesagt aber nicht so gut funktioniert wie das, was uns beim Xperia Z2 oder dem HTC One M8 angeboten wird. Es ist wirklich schwer zu nutzen und man braucht mit etwas Pech gleich mehrere Versuche, bis man ein brauchbares Foto erhält. Das Ergebnis kann sich zwar durchaus sehen lassen, qualitativ hat man hier aber gegenüber Sony oder HTC das Nachsehen.Noch ein Punkt ist ein wenig enttäuschend: Der explizite “Night Mode” ist verschwunden. Ihr nehmt hier die Auto-Einstellung, was ganz okay ist, aber eben nicht herausragend. Es gibt allerdings ein paar Optionen für Fotos bei schlechter Beleuchtung, wenn man einen natürlichen Blitz einsetzt – eine Technologie, die auf der Chroma-Flash-Technik von Qualcomm basiert. Beim LED-Blitz sind die Resultate zumeist überbelichtet, aber bei einem natürlichen Blitz werden zwei Fotos gemacht – eins mit und eins ohne Blitz – was dann durch die Software zu einem Bild verschmolzen wird, welches dann ausgewogener wirkt.

    Das G Pro 2 läuft mit Android 4.4.2 KitKat und die Kamera-Software hat ein paar neue Funktionen erhalten, beispielsweise den “Blitz”-Modus für die Kamera auf der Front-Seite. Der Selfie-Blitz funktioniert, indem schlicht ein großer Teil des Displays weiß aufleuchtet. Der einzige Makel dabei (der hoffentlich mit einem Update behoben wird) ist die Positionierung des Screens. Hätte man ihn näher an die Front-Cam platziert, könnte man aufs Display schauen und es würde dennoch eher so wirken, als ob man in die Kamera blickt.Die Zeitlupe ist eine weitere Funktion der Kamera, die großartig funktioniert – dazu solltet ihr unbedingt unser Video anschauen, in dem sich Nicole sogar die Hand anzünden lässt ;) Ein weiteres tolles Feature ist die Directional-Audio-Funktion, bei der ihr auswählen könnt als Nutzer, aus welcher Richtung ihr den Sound haben möchtet. Das Einzige, was man laut Nicole noch verbessern könnte betrifft den Fokus, bei dem es schöner wäre, wenn man ihn länger auf bestimmten Objekten fixieren könnte. Unseren ausführlichen Vergleich habe ich ja oben bereits verlinkt, ansonsten könnt ihr euch auch lediglich den Clip anschauen – hier ist er:

    LG bietet uns 1W Hi-Fi-Sound und gibt an uns Sound von “Studioqualität” zu bieten – also so, dass die Original-Qualität erhalten bleibt. Gerade bei hohen Tönen äußert sich das, weil sie deutlich klarer wirken. Das Resultat ist wirklich nicht schlecht, aber man würde auch nicht auf die Idee kommen, eine Party damit zu beschallen. Grundsätzlich gibt es am Sound aber nichts zu mäkeln. LG hat zudem noch ein paar neue Tools in seinem Smart Music Player untergebracht. Dazu gehört die Möglichkeit, Höhe und Geschwindigkeit von Songs zu verändern, wenngleich es eher eine Spielerei ist und nicht wirklich nützlich.Wir sind schon lange Freunde von der Art, wie LG seine Software einbindet. Eine aufgeräumte UI, lediglich um ein paar kleine Features ergänzt wie beispielsweise der Slider in der Benachrichtigungsleiste. Das bedeutet aber nicht, dass nicht noch ein Berg Funktionen mehr im Gerät vorhanden ist, die vielleicht nicht jedermann immer gebrauchen kann – dennoch schön, sie an Bord zu haben.

    Da wir hier ein Phablet vor uns liegen haben, ist es natürlich schön, dass man Multitasking integriert hat. Der Split-Screen ist eine sehr nützliche Funktion, wenngleich Nicole ihn nicht jeden Tag genutzt hat, da die Umsetzung nicht ganz überzeugt. So bietet euch die Software in dem aktivierten Modus automatisch den Split-Screen an, wenn ihr zwei Apps öffnet, was nicht besonders hilfreich sein muss, wenn man beispielsweise YouTube und eine Webseite im Browser geöffnet hat und beides dann einen Teil des Split-Screens einnimmt.Die Mini-View kennen wir schon von einem Vivo-Smartphone, seitdem ist das Feature auch auf mehreren Flaggschiff-Phablets aufgetaucht. Wenn man eben keine Gorilla-Hände besitzt, können 5,9-inch eben zu groß sein. Mini-View stellt den 5.9-inch-Screen nun stattdessen in 4-inch-Größe dar, was die Bedienung mit einer Hand deutlich erleichtert. Aktivieren könnt ihr diese Funktion, indem ihr unten bei den virtuellen Tasten von links nach rechts oder von rechts nach links wischt. Nicole kritisiert, dass der Screen dann noch ein wenig tiefer sein könnte, damit man auch die Notification-Bar oben leichter erreichen kann mit kleinen Händen.

    Die Knock On-Funktion, mit der ihr bereits das G2 mit zweimaligem Antippen aufwecken konntet, hat man ein wenig verbessert für das G Pro 2. Mit dem Knock Code könnt ihr nämlich mit einem bestimmten Klopf-Muster auch euer Smartphone entsperren. Da der Button auf der Rückseite sitzt, musste sich LG ja etwas einfallen lassen, um aufs Smartphone zugreifen zu können, wenn es beispielsweise vor euch auf dem Tisch liegt und ihr es nicht in die Hand nehmen wollt.Nicole hat das LG G Pro 2 jetzt einen Monat lang genutzt und ist sowohl von der Haltbarkeit als auch dem Display beeindruckt. Sie gibt zu, dass sie es öfter fallen ließ, als es für ein Smartphone gut ist und es hat nur ein paar kleinere Schrammen davongetragen. Sie glaubt, das Display des LG G2 wäre bei der gleichen “Behandlung” schon lange im Eimer gewesen. Wenn man sein Smartphone einigermaßen viel oder gar überdurchschnittlich nutzt, stellt sich die Frage, ob man das Gerät nochmal auftanken muss oder ob der Akku noch reicht. Müsst ihr bei diesem Phablet normalerweise nicht, aber wenn ihr bis vier Uhr morgens zaubern wollt und die Social Media-Kanäle einigermaßen regelmäßig bedient, solltet ihr sicherstellen, dass ihr circa bei 55-60 Prozent los marschiert, wenn ihr sicher sein wollt, dass noch genug Saft auf dem LG G Pro 2 ist, um den Sonnenaufgang zu fotografieren.

    Schaut ihr euch das Device an, ohne es mit dem Vorgänger zu vergleichen, werdet ihr vom Design und der Verarbeitungsqualität begeistert sein. Legt ihr die Geräte nebeneinander, werdet ihr feststellen, dass die äußerlichen Unterschiede leicht übersehen werden können, so marginal sind sie. Das neue Modell hat ein etwas besseres Design, einen länger haltenden Akku und ein größeres Display und dennoch besitzt es im Wesentlichen die Ausmaße des Vorgängers.Zu beanstanden am Gerät ist eigentlich nur die Kamera. Sie macht im Normalfall echt gute Fotos, kann aber gegen die Cams im Galaxy S5 oder im Xperia Z2 nicht anstinken. Die Farben sind verwaschener und nicht so schön knackig wie bei den erwähnten Geräten. Sieht man die jeweiligen Resultate aber nicht direkt nebeneinander, kann man mit der Qualität der Fotos durchaus gut leben. Grundsätzlich könnt ihr auch sehr schnell eure Bilder machen – ihr müsst aber einkalkulieren, dass ihr bei beweglichen Objekten eventuell mehrmals draufhalten müsst, bis das gewünschte Resultat erzielt wurde.

    FOCUS Online hat sich die Idee genauer angesehen. Der Chargedoubler soll es möglich machen. Das Turbo-Kabel überträgt keinerlei Daten. Dass, sei das Geheimnis, so die Unternehmer. Hier beträgt die maximale Ladung ganze 1000 mA. Ein herkömmliches USB-Kabel schafft es nur bis zu 500 mA. Das Ladekabel gibt es für iPhones und für Android-Geräte. Noch ist es in der Entwicklung. Ob das Gadget wirklich hält, was es verspricht, wird sich noch herausstellen. Das Start-up sammelt derzeit über die Crowdfunding Plattform: Indiegogo.com Geld für die Umsetzung. Weit ist das Ziel nicht mehr entfernt. Das Projekt läuft noch 32 Tage und es fehlen nur noch knapp 600 Euro.

 Für jemanden, der den ganzen Tag nur mit Rindviechern zu tun hat, ist Bob Rumney, 52, ganz schön auf Draht. Oder genauer gesagt: drahtlos. Unter dem weiten Himmel Montanas, in der Nähe von Cascade, am Fuß der Blauen Berge, kontrolliert der Cowboy seine 6500-Hektar-Ranch nicht mehr vom Sattel aus, sondern per Satellit. Er gilt als Trendsetter, denn sein Laptop ist ihm nützlicher als das Lasso. Von Montana bis Texas, von Arizona bis Kalifornien gehören Computer, Handys und Allradfahrzeuge inzwischen zum technischen Arsenal innovativer Farmer. „Viehzucht ist in erster Linie ein Business, und als solches muss man es modernisieren, wenn es funktionieren soll“, meint Rumney. Ein 78-Milliarden-Dollar-Business – Amerikas Rancher setzen damit pro Jahr etwa so viel um wie die gesamte US-Getränkeindustrie.

  • Akku Acer AS09A78

    Das LG G Pro 2 zeigt die schrittweise Evolution innerhalb der LG-Produkte. Im Vergleich zum Vorgänger können wir in unserer Checkliste alle Punkte abhaken, die man hätte verbessern können.Nicole hat das LG G Pro 2 in Taitung dabei gehabt und auch dort ihren abschließenden Test geschrieben. Untergebracht waren wir dort im Setanta House von Xiao Lour & Paul – zwei liebe Freunde von uns. Deswegen haben wir uns gedacht, dass wir an den eigentlichen Test noch ein paar Fotos von unserem Taitung-Trip anhängen, wo wir eine wirklich tolle Zeit hatten. Solltet ihr selbst einmal im Osten Taiwans in Taitung sein und eine Bleibe für ein paar Tage sucht – hier ist ein Link zur Facebook-Seite des Setanta House.Die Spezifikationen des OnePlus One schreien einem förmlich “High-End” entgegen, dazu kommt es auch noch mit CyanogenMod – einem der beliebtesten Custom ROMs überhaupt. Das alles dann auch noch zu einem Preis von (ab) lediglich 269 Euro. Sehen wir hier also das Smartphone des Jahres? Zumindest testen wir hier ein äußerst gelungenes, 5.5-inch großen Gerät, welches schon sehr nah dran kommt an den Flaggschiff-Killer, als welcher es bezeichnet wird.

    Bevor ihr euch jetzt kopfüber in unseren ausführlichen Test stürzt, solltet ihr euch unbedingt dieses Video reinziehen, in welchem neben dem OnePlus One auch Taipeh eine Hauptrolle einnimmt. Stewart und Nicole zeigen euch einen typischen Samstag in der Hauptstadt von Taiwan und wenn ich mir den Clip anschaue, möchte ich am besten selbst direkt wieder hinfliegen.Wir wussten recht schnell, dass OnePlus vorhat, die High-End-Konkurrenz von Samsung über Sony bis HTC im Rahmen seiner Marketingkampagne herauszufordern, indem man das OnePlus One direkt mit den hochpreisigen Geräten vergleicht. Der erste Blick auf die Spezifikationen verriet uns dann auch direkt, dass OnePlus nicht zu viel versprochen hatte.Das OnePlus One wird von exakt dem gleichen Qualcomm-Prozessor angetrieben, den wir auch im Samsung Galaxy S5 im Einsatz sehen – dem Snapdragon 801, der zweifellos das beste ist, was derzeit bei den mobilen SoCs im Einsatz ist. Beim Display handelt es sich um eine 5.5-inch großes IPS-Panel mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, welches von Japan Display Inc gefertigt wurde und durch Helligkeit und kräftige Farben besticht. Auch die 13 Megapixel Exmor-Linse auf der Rückseite klingt auf dem Papier gut, ebenso wie andere Komponenten – zum Beispiel die 3 GB RAM, der große 3.100 mAh-Akku und abgerundet wird das alles durch das gelungene Design und die tolle Verarbeitungsqualität.

    Auch bei der Software hat das Unternehmen schwer aufgefahren. Immerhin hat man sich als Partner das angesagte Cyanogen-Team mit an Bord geholt, die ihr Android-ROM für das One bereitstellen und so eine besondere Android-Experience out of the Box präsentieren können. Zweifellos war diese Parterschaft mit ein Grund für das große Interesse am Gerät im Vorfeld.Eine der interessantesten Seiten an OnePlus ist die Art und Weise, wie man auftritt und wie man sich bewusst von den anderen chinesischen Unternehmen abgrenzt. OnePlus will nicht versuchen, schnellstmöglich die denkbar größten Mengen Smartphones an jedermann zu verkaufen, indem man auf globale Partnerschaften mit Mobilfunkanbietern setzt. Stattdessen möchte man sich eine sehr loyale und enthusiastische Fan-Schar heranzuzüchten, um Fans des One auf diese Weise viel näher an sich zu binden. Dementsprechend war man in seinem Forum und auf den diversen Social Media-Kanälen sehr aktiv.

    Xiaomi, ebenfalls aus China, verkauft nach dem Motto “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst” und haut gleich Tausende Geräte auf einen Schlag raus, die dann auch binnen kürzester Zeit abverkauft sind. OnePlus hat sich auch seinen eigenen Distributionskanal aufgebaut, ist dabei aber so zuversichtlich, dass man ein Invite-System eingeführt hat – anders sind die Geräte derzeit kaum zu haben. Abgesehen von gelegentlichen Promo-Aktionen bekommt ihr diesen Invite lediglich von Leuten, die schon ein OnePlus One ihr eigen nennen. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass man auf diese Weise einen viralen Effekt in Gang setzen könnte durch diese künstliche Knappheit. Andererseits ist es dadurch aber auch sehr schwierig, derzeit an ein One zu gelangen, was dafür sorgte, dass bei sehr vielen Fans die Stimmung mittlerweile gekippt ist und man sich letzten Endes doch für ein anderes Smartphone entscheidet.

    Noch bevor wir selbst Hand an das OnePlus One legen konnten, haben wir uns wegen dieser Spezifikationen schon die Finger geleckt. 299 Euro blättert man hin für die 64 GB-Ausführung – buchstäblich ein Schnäppchen! Soll heißen: Noch bevor ihr euch überhaupt erstmals in einem Raum mit dem OnePlus-Smartphone befindet, wisst ihr schon, dass ihr für euer Geld sehr viel High-End-Technik geboten bekommt. Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Spezifikationen des OnePlus – im Vergleich mit drei großen Wettbewerbern:Das OnePlus One ist eines der am besten verarbeiteten Smartphones, welches euch jemals in die Finger gekommen ist. Das wird einem direkt bewusst, sobald man es ernstmals in die Hand nimmt. Vergleichbar in der Qualität höchstens noch mit den HTC-Geräten der One-Serie, dem Sony Xperia Z2 und vielleicht noch dem Elife S5.5 von Gionee, welches atemberaubend dünn ist. Mit lediglich 162 Gramm Gewicht ist das OnePlus One für seine 5.5-inch Bildschirmdiagonale ein echtes Leichtgewicht. Dank der schlanken Rahmen um das Display fällt das Gerät sogar nicht einmal übermäßig groß aus. Der Screen füllt fast die komplette Front aus, so dass sich das One dank des tollen Designs nicht wirklich viel größer anfühlt als die 5-Incher, die wir sonst so gewöhnt sind.

    Der etwas abgesenkte verchromte Rahmen, der das Display umrandet, wirkt dezent und verpasst dem One mit seinen leicht abgerundeten Ecken einen eleganten Touch. Dazu kommt eine etwas gewölbte Rückseite, die am dicksten Punkt 8,9 mm dünn ist und sich zu den Rändern hin verjüngt. Die rückseitige Kamera befindet sich zentral im oberen Bereich der Rückseite, direkt unter der Sony Exmor-Linse befindet sich der Dual-LED-Blitz. Auf der linken Seite befindet sich der Power-Button, die Lautstärkewippe hingegen sitzt genau gegenüber auf der rechten Seite. Was die Logos angeht, so befindet sich das OnePlus-Logo im oberen Drittel unter der Kamera eingeätzt, unten seht ihr zudem noch das Cyanogen-Logo. Die Stereo-Lautsprecher befinden sich an der Unterseite des Smartphones und rahmen den microUSB-Port ein.

    Bei der Rückseite der Sandstone Black-Version, die wir hier im Büro haben, hat das Unternehmen unserer Meinung nach auch die richtige Design-Entscheidung getroffen. Das Finish fühlt sich sehr hochwertig an, sorgt im Grunde dafür, dass sich das Plastik eben so gar nicht wie Plastik anfühlt. Die Rückseite könnt ihr abnehmen, allerdings müsst ihr die microSIM zuvor entfernen – das passende Werkzeug dafür ist natürlich im Lieferumfang enthalten (schaut euch dazu unser Unboxing an). Darunter verbirgt sich dann der austauschbare Akku, dummerweise aber leider kein Slot für eine microSD-Karte – eine Sache, die uns persönlich unerklärlich ist. HTC hat festgestellt, dass es ein Fehler war, seinem One M7 diesen Slot zu verwehren, die Taiwaner stellten diesen Missstand glücklicherweise zum One M8 dann ab.

    Alles in allem können wir das Design und die Verarbeitungsqualität des OnePlus One als herausragend bezeichnen.Das Display des OnePlus One ist ein weiterer Vorzug des Geräts: Das IPS-LDC-Panel ist hell, lebendig und für seine etwas mehr als 400 Pixel pro Zoll verdammt scharf. Die 1.920 x 1.080 Pixel sehen so aus, wie wir das von einem LCD-Display erwarten darf und macht sogar dem Super AMOLED-Display des Samsung Galaxy S5 das Leben schwer, ohne allerdings ganz die Klasse zu erreichen.Die Blickwinkel sind ebenfalls klasse und bei unseren Outdoor-Versuchen hat das One bewiesen, dass sein Display hell und kräftig genug ist, dass man es auch in hellem Sonnenlicht nutzen kann. Der kapazitive Touchscreen reagiert so gut wie erhofft, das Gorilla Glass von Corning macht den erwartet guten Eindruck und die Farben werden sehr natürlich dargestellt, Schwarztöne sind wirklich tiefschwarz.Das Display des One wird von Japan Display Inc (JDI) hergestellt, dem Joint Venture, welches seit zwei Jahren besteht und Sony Mobile Display, Toshiba Mobile Display und Hitachi Displays unter einem Dach vereint. Spätestens mit dem OnePlus One hat JDI nun bewiesen, dass man Spitzenklasse-Panels in dieser Größe fertigen kann. Hier ist unser Vergleichs-Video vom OnePlus One und dem Samsung Galaxy S5:

    Das Display des OnePlus One ist wirklich schön geworden, selbst wenn man es mit Top-Geräten wie dem Galaxy S5, dem HTC One M8 oder dem Sony Xperia Z2 vergleicht. Zumindest für diesen Teilaspekt sind die Vorschusslorbeeren für das One jedenfalls allemal gerechtfertigt.Das OnePlus ist gut ausgestattet, was den Prozessor angeht. Wir könnten uns vorstellen, dass man bei OnePlus gar nicht wirklich lange überlegen musste, bis man auf den Snapdragon 801 von Qualcomm gekommen ist. Vermutlich lief das Gespräch so, dass man sich einfach überlegt hat, was der beste derzeit verfügbare SoC ist: “Der 801? Ok, nehmen wir!” Klar, da ist natürlich ein Berg Alternativen inklusive NVIDIA oder auch Intel mit der Bay Trail-Plattform, aber ganz ehrlich: Wenn man zu dem Zeitpunkt der Planung gewillt war, das bestmögliche Smartphone zu bauen, dann führte kein Weg am Snapdragon 801 vorbei.

    Die verschiedenen Versionen des Snapdragon 801 (aktuell kennen wir sechs verschiedene Modelle) befeuern gleich eine ganze Armada an Spitzen-Geräten im mobilen Bereich. Von Sony und Samsung über HTC und LG bis zu den Chinesen von Oppo, Lenovo und Xiaomi ist der 801 überall vertreten. Im Gegensatz zum 800er taktet er ein wenig höher und hat zudem die ebenfalls höher taktende Adreno 330 GPU an seiner Seite.In den obigen Benchmarks war die Performance des OnePlus One im Bereich des Erwarteten, bei Tests wie AnTuTu oder GFXBench konnte man sich sogar an die Spitze setzen. Die OS-Experience ist absolut schnell und flüssig, beim Multitasking oder Gaming schnurrt der Snapdragon 801 wie ein glückliches Kätzchen. Das ist absolute Flaggschiff-Qualität – zu einem Preis, der deutlich unter dem der Konkurrenten liegt.

    Das Cyanogen OS auf dem OnePlus One bietet eine großartige Android KitKat-Experience, könnte aber auch gleichzeitig ein wenig frustrierend für all die sein, die technisch vielleicht nicht ganz so beschlagen sind. Das OS sieht toll aus und bietet ein grafisch sehr ansprechendes Design mit Unmengen von Möglichkeiten, es zu konfigurieren. Im Gegensatz zu sonst hat Cyanogen sich hier auf ein neues Feld begeben und sehr eng mit einem Hardware-Hersteller zusammen gearbeitet. Ehrlich gesagt haben wir dabei das Gefühl, als bietet man bei der User-Experience manchmal sogar etwas zu viel des Guten.Ärgerlicherweise ist es uns mehrfach passiert, dass sich verschiedene Apps aufgehangen haben. Speziell die Galerie-App von Cyanogen (wieso brauchen wir überhaupt neben der normalen Android-Galerie noch eine weitere?) schmierte gleich mehrfach ab. Bei anderen Apps stellten wir fest, dass sie sehr inkonsistent sind, was uns im Test schon nervte. Stewart ist durchaus an CyanogenMod gewöhnt, weil er Version 10 auf seinem Galaxy Note 2 nutzt. Ihm ist aber aufgefallen, dass CyanogenMod 11S nicht hundertprozentig stabil läuft.