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  • Akku ASUS ZenBook UX31E

    Ein Zwei-Zellen-Akku mit 37 wH soll euch laut Acer bis zu 8 h weit bringen. Aber auch in der Elektronikbranche ist den Herstellerangaben in etwa so weit zu trauen wie dem angegebenen Durchschnittsverbrauch bei Autos, nämlich nicht besonders weit.Man kann die 8 Stunden demnach durchaus bei ausgeschaltetem WLAN und niedriger Helligkeit erreichen, aber das ist natürlich alltagsfremd. Bei normaler Nutzung im Alltag bin ich immer so auf knapp 5 Stunden Betriebsdauer gekommen. Ein Blick auf die Vergleichs-Grafik vom Laptopmag verrät uns, dass Acer damit schon ein wenig hinter der Konkurrenz hinterherhinkt.In der Praxis ist das also ein akzeptabler Wert, mit dem man leben kann, der aber mit dem Surface Pro 4 und ähnlichen 2-in-1s nicht ganz mithält. Ein klein wenig schade fand ich es, dass Acer dem Switch Alpha 12 einen proprietären Stromadapter beilegt. Ich hätte es besser gefunden, wenn man den schon vorhandenen USB-Type-C-Port zum Laden benutzt hätte.

    Fangen wir direkt mal mit dem Highlight des Tastaturcovers an: Es ist im Preis mit inbegriffen. In meinen Augen steigert das die Attraktivität des Switch Alpha 12 enorm, da man für den Einstiegspreis von 800 € direkt ein vollwertiges 2-in-1-Gerät erhält. Ich kenne kaum Leute mit Windows-Tablet, die nicht auch ein Tastaturcover benutzen. Der Vorteil von Windows-10-Tablets ist ja gerade, dass man sie – wenn man möchte – als vollwertige Rechner benutzen kann, und dafür ist ein Tastaturcover mit Trackpoint in meinen Augen unumgänglich.Die Tastatur des Switch Alpha 12 wird magnetisch mit dem Gerät verbunden und kann entweder flach aufliegend oder, ebenfalls mittels Magneten, leicht angewinkelt benutzt werden. Der Tastenhub ist mit 1,4 mm ordentlich und auch lange Texte lassen sich bequem tippen. Auch die Steifigkeit der Tastatur ist sehr gut, so dass sich das Cover auch bei kräftigen Tastenanschlägen nicht verbiegt.Das Touchpad schmälert den guten Eindruck der Tastatur leider ein wenig. Es arbeitet zwar präzise, könnte aber nach meinem Geschmack gerne etwas größer sein.

    Wer mich kennt, weiß, dass ich einen sehr großen Wert auf die Stifteingabe bei Tablet-PCs lege. Ich habe mir von Acer extra noch mal den Stift nachschicken lassen, weil dieser nur im Lieferumfang der Windows-Pro Geräte standardmäßig mit dabei ist. Kunden von Acer mit der Windows-Home-Version, können den Stift aber für ~38 € nachträglich kaufen.Der Stift verfügt über 256 Druckpunkte, was kein großartiger Wert ist, aber für Leute, die den Stift zum Notizen machen oder zum Skizzieren benutzen, ausreichend ist.Gerade mit dem Windows-10-Anniversary-Update bietet Windows mit Windows Ink ja sehr schöne Möglichkeiten, den Stift sinnvoll einzusetzen.Leider muss ich sagen, dass mich der Stift des Switch Acer 12 sehr enttäuscht hat. Das mag sicherlich auch daran liegen, dass ich – was Stifte von Tablets anbelangt – mittlerweile sehr verwöhnt bin. Es ist nicht so, als ob der Stift nicht zu gebrauchen sei, aber gerade bei geschriebenen Texten konnte ich doch deutlich feststellen, dass die Genauigkeit des Stiftes nicht besonders gut ist. Texte und auch Skizzen hatten dadurch etwas Krakeliges.Das gleiche enttäuschende Gefühl hatte ich übrigens auch, als ich das Surface Pro 3 zum ersten Mal in der Hand hatte. Der Stift war beim Launch des Gerätes ähnlich krakelig. Aber gerade diese Parallele macht mir auch wieder ein wenig Hoffnung. Microsoft hat die Stifteingabe auf dem Surface Pro 3 über die Zeit definitiv verbessert, deswegen habe ich die Hoffnung, dass Acer das auch noch in den Griff bekommt.

    Am Anfang des Testes haben wir die Frage gestellt, ob das Acer Switch Alpha das Zeug zu einem Surface-Killer hat. Jetzt wird es Zeit, diese Frage zu beantworten. Von allen Geräten, die ich getestet habe, kommt das Acer Switch Alpha 12 wirklich so nah an die Microsoft Surface Pro-Reihe dran wie kein anderes Gerät zuvor. Gerade der Einstiegspreis von 800 € für die i5 -Version inklusive Tastaturcover ist mal eine echte Kampfansage gemessen an der Leistung, die man geboten bekommt.Das Acer Switch Alpha 12 ist meinen Augen absolut ebenbürtig zum Microsoft Surface Pro 3, was mich tatsächlich sehr überrascht hat. Dem Vergleich mit dem Surface Pro 4 hält es nur bedingt stand, da die aktuelle Generation des Surface nochmal mit Windows-Hello und einem besseren Stift punkten kann.Das Acer Switch Alpha 12 ist also durchaus eine Alternative für User, die ein 2-1 suchen, das preiswert ist und trotzdem einiges an Leistung bietet. Die lautlose Kühlung würde es zu einem perfekten Gerät für Studenten machen, aber auch im Business-Einsatz kann ich mir das Gerät gut vorstellen.

    Für den Anschluss eines PCs mit HDMI benötigt ihr zusätzlich in HDMI-Kabel. Dieses wird in den Adapter gesteckt, welcher wiederum an den Projektor angeschlossen wird. Im Test funktionierte dies auch tadellos mit der PlayStation 3 und einem Samsung BluRay-Player. Im Gegensatz zur Kombination mit Android-Geräten ist der Pico Projektor mit einem Laptop oder Netbook optimal zum Präsentieren im Geschäftsfeld geeignet, sofern dieser nicht bewegt wird. Es kam in unserem Test dabei weder zu Bildaussetzern noch zu Verzögerungen.Nach der Verbindung beider Geräte müsst ihr nur noch den Projektor einschalten und die entsprechende Schärfe einstellen. Solltet ihr den verbauten Lautsprecher am A50P für die Tonwiedergabe nutzen wollen, könnt ihr die Lautstärke via angeschlossenem Gerät oder durch längeres Drücken der Format-Taste regeln.Aiptek MobileCinema A50P test Bild 5Wo MobileCinema drauf steht ist auch MobileCinema drin. Denn sowohl bei der Übertragung vom Smartphone als auch vom Computer konnte der Aiptek A50P dank seiner verhältnismäßig großen Helligkeit (35 ANSI Lumen) für Staunen sorgen. Für optimale Sichtverhältnisse sollte der Raum selbstverständlich abgedunkelt sein, doch bereits bei bewölktem Himmel konnte das Gerät in der Mittagspause zum Schauen von Youtube-Videos begeistern. Mit einer maximalen Auflösung von 640×480 Pixel kann der Beamer natürlich keinen Fernseher oder „echten“ Projektor mit HD ersetzen, reicht aber für eine ungeplante Bild- oder Film-Wiedergabe mehr als aus. Dank der angenehmen Farbwiedergabe, den Formaten 4:3 und 16:9 und der maximalen Projektionsschärfe bis etwa 60 Zoll, kann so im Familienurlaub auch mal spontan ein Filmabend eingelegt werden. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der Projektor möglichst gerade liegt, denn eine Möglichkeit die auftretende Trapezbildung zu vermeiden, existiert ebenso wenig wie eine Helligkeitsregelung.

    Nach etwa 100 Minuten Dauerbetrieb stellte der Aiptek MobileCinema A50P den Dienst ein. Da die meisten Blockbuster jedoch mindestens 120 Minuten andauern, ist eine Steckdose für einen Filmabend unumgänglich. Auch der schwache Sound der Geräts mindert den Filmspaß etwas. Denn dieser lässt sich leider nicht sonderlich weit hochregeln, wodurch wir im Test den Smartphone-Lautsprecher bevorzugten. Alternativ könnt ihr natürlich auch das Endgerät (nicht den Beamer) an ein Lautsprechersystem anschließen.Gestern war es endlich soweit: Nach Monaten des Wartens und Bangens präsentierte Apple die neue Version ihres Smartphones – das iPhone 5. Mit diesem finden einige Neuerungen Einzug, die Gaming auf dem „Apfel-Handy“ noch attraktiver machen könnten, als zurzeit der Fall. Wir wollen einen Blick auf die Features werfen, die das Smartphone zur Ablösung von PlayStation Vita und Nintendo 3DS avancieren lassen könnten.iPhone-5-DisplaySicherlich eines der Hauptmankos, weshalb das iPhone zurzeit noch wenig von Coregamern genutzt wird, ist die schwammige, unpräzise „Touch-Steuerung“. Dank dem vergrößerten 4-Zoll-Display (zuvor 3,5 Zoll) ist für die Darstellung der Eingabemethoden jetzt weitaus mehr Platz. Da auch an der Reaktionsgenauigkeit des Bildschirms gearbeitet wurde, dürfte sich die Bedienung von Spielen wie Mass Effect: Infiltrator oder Dead Space auf dem neuen Gerät als weitaus leichtgängiger erweisen. Eine Alternative zu Schiebepad (3DS) und Analogstick (Vita)? Wohl kaum …

    Das vergrößerte Display ist allerdings ein großer Schritt für Spiele auf dem Apple-Gerät: Die Maße entsprechen dem „Gamer-Standard“ von 16:9 und durch die ausgeweitete Darstellungsfläche haben bereits jetzt großartig aussehende Titel wie Infinity Blade oder Real Racing genügend Platz, sich in ihrer ganzen Pracht zu präsentieren. Alte Spiele-Apps werden hierbei übrigens weiterhin unterstützt, werden allerdings dankenswerter Weise nicht einfach ins neue Format gestreckt, sondern mit schwarzen Balken im alten Format gehalten.Real Racing 3 Screenshot 01Das während der Präsentation gezeigte Real Racing 3 macht es bereits deutlich: Unter der Haube des iPhone 5 steckt ein weitaus leistungsfähigerer Prozessor, als noch im Vorgänger (genannt „A6“). Somit haben Spiele erweiterte Ressourcen zur Verfügung und dürften zukünftig noch weitaus detailliertere und effektvollere Spielwelten auf unser 4-Zoll-Display zaubern. Die Optik kommender Spiele dürfte damit durchaus auf PlayStation-Vita-Niveau rangieren. Wir dürfen gespannt sein!Allerdings birgt diese Leistungssteigerung auch ein potentielles Risiko. Da sich Apple trotz niedriger Preise für Speicher nicht dazu durchringen konnte, die Kapazitäten des iPhone 5 zu erhöhen (maximal 64GB), könnten mit aufwändigeren Spielen bald auch arge Platzprobleme entstehen. Da ein Infnity Blade jetzt schon mit guten 1GB zu Buche schlagen, möchten wir gar nicht erst wissen, wie es bei kommenden Titeln aussieht. Dass wir aufgrund mangelnden Speicherplatzes mit unseren Apps jonglieren müssten, wäre unschön.

    Real Racing 3 Screenshot 02Dank der bereits vermuteten LTE-Unterstützung dürfte sich die Möglichkeit bieten, zukünftig auch unterwegs spannende Online-Partien zu bestreiten. Zurzeit ist eine LTE-Unterstützung in Deutschland offiziell nur bei der Telekom möglich, wir sind uns aber sicher, dass auch die anderen Vertragsanbieter früher oder später nachziehen werden. In jedem Fall bietet sich damit die Möglichkeit von zeitversetzten „Kopf-an-Kopf“-Partien über das Game Center, wie bereits auf Apples Präsentation im Rahmen von Real Racing 3 erwähnt.Dadurch, dass iPhone–5-Besitzer auch gegen Spieler auf Apple-Rechnern oder -Laptops antreten können, dürfte sich die Online-Erfahrung schon nahe der gewohnten Konsolen-Qualität bewegen. Wie sehr diese Funktionalität letztendlich von Entwicklern und Gamern genutzt werden, ist zurzeit natürlich noch nicht klar. Sicher ist aber, dass der Grundstein für interessante Online-Features gelegt ist.In Sachen Klang wurde ebenfalls erneut geschraubt. Die präsentierten EarPods, das InEar-Headset von Apple, soll sattere Bässe, ein klareres Klangbild und eine hervorragende Abschirmung gegen Umgebungsgeräusche bieten. Das dürfte der Immersion für Gaming-Apps sehr zuträglich sein.

    Earpod-Bild-01Ein weiterer wichtiger Punkt für Gamer, ist die Akkulaufzeit. Gerade bei Titeln für die Coregamer-Schicht sind lange Spielzeiten an einem Stück natürlich Pflicht. Hier möchte Apple mit seinem neuen Akkumodell überzeugen, das weitaus länger halten soll, als seine Vorgänger. Direkt erwähnt wurde in diesem Zusammenhang eine Akkuleistung für acht Stunden Gesprächszeit und acht Stunden Internetnutzung, doch auch bei Verwendung von Gaming-Apps dürfte sich eine ähnliche Laufzeit erzielen lassen. Beweisen muss sich das aber natürlich in einem ausführlicheren Praxistest.Für Augmented-Reality-Spielereien war bereits das iPhone 4 im Vergleich zur Handheld-Konkurrenz von Nintendo und Sony bestens gerüstet. Daran dürfte sich mit dem iPhone 5 nicht viel ändern. Die Kamera weist weiterhin 8 Megapixel Leistung aus, bietet jetzt allerdings die Möglichkeit von Panoramaaufnahmen.Die Razer Orochi Black Chrome Edition ist ein Zwerg unter den Gamermäusen, wenn man ihre Größe betrachtet. Bei den inneren Werten aber ein kleiner Riese. Sieben frei programmierbare Tasten, 4000 Dpi und ein dualer Modus mit USB-Kabel und Bluetooth 2.0, stecken schon einige Ansprüche ab.

  • Akku ASUS A52F

    Das neue Vaio-Modell von Sony könnte in Flammen aufgehen, wenn der Akku überhitzt. Die 26.000 Menschen, die diesen Laptop besitzen, sollten diesen ab sofort nicht mehr benutzen.Der japanische Elektronikkonzern Sony warnt vor einer möglichen Brandgefahr beim neuen Laptop vom Typ Vaio Fit 11A. Es bestehe die Gefahr einer Überhitzung des Lithium-Ionen-Akkus, wodurch ein Teil des Computers beschädigt werden könne, teilte Sony am Freitag mit. Besitzer des Modells sollten das Gerät ab sofort nicht mehr benutzen. Binnen zwei Wochen will das Unternehmen den Kunden nun mitteilen, ob sie den Laptop kostenlos reparieren lassen können. Betroffen sind nach Unternehmensangaben knapp 26.000 Laptops. Der Vaio Fit 11A ist eines der neuesten Geräte des japanischen Herstellers und ist erst seit Februar im Handel. Der Bildschirm lässt sich so klappen, dass das Laptop auch als Tablet benutzt werden kann.Die Batterie des Geräts ist kein originäres Sony-Teil. Nach Angaben des Konzerns kauft Sony die Akkus für das Gerät von seinem Konkurrenten Panasonic/Sanyo ein.Es ist nicht das erste Mal, dass Sony ein Problem mit überhitzenden Akkus hat. Bereits 2006 musste der Konzern deshalb Computer zurückrufen - auch Konkurrenten, welche die Batterie von Sony eingebaut hatten, waren betroffen. Sony musste insgesamt 9,6 Millionen Akkus austauschen.

    Ein Teil der Berichte schien sich zu klären, nachdem Apple für die kurzerhand entfernte Anzeige der verbleibenden Akkulaufzeit kritisiert wurde. Offenbar wird die Batterie des MacBook Pro besonders in Anspruch genommen, wenn in den ersten Tagen nach der Einrichtung größere Datenmengen mit der Cloud synchronisiert werden. Zudem soll das eigentlich nicht den Akku betreffende Update des Betriebssystems für eine wundersame Verbesserung der Laufzeit gesorgt haben.Den Testern von Consumer Reports lagen jedoch drei verschiedene MacBook Pro vor, die sich allesamt völlig unterschiedlich verhielten. Jeweils ein 15” und ein 13” Modell mit Apples neuer Touch Bar sowie ein 13” Modell ohne selbige sollten im Test beweisen, ob Apple mit dem Gerät tatsächlich die Riege der professionellen und dementsprechend zahlungswillige(re)n Kunden zufriedenstellen kann.

    Bei aufeinanderfolgenden Tests der Akkus zeigten die Modelle völlig unterschiedliche Akkulaufzeiten. So soll das 13” Modell mit integrierter Touch Bar im ersten Durchlauf rund 16 Stunden geschafft haben, während im zweiten Durchlauf nur noch 12,75 Stunden erreicht wurden. Im dritten Anlauf fiel die Lebensdauer auf erschreckende 3,75 Stunden ab.Ähnliches zeigte sich beim getesteten 13-Zöller ohne Tochbar. Das Modell erreichte beeindruckende 19,5 Stunden in einem Durchlauf, gab aber schon nach 4,5 Stunden im zweiten Durchlauf auf. Beim 15-Zöller schwankte die erreichbare Betriebsdauer des Akkus zwischen 18,5 Stunden und 8 Stunden.Die Tester weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Batterielaufzeit eines Laptops bei solchen Standardtests normalerweise allenfalls um circa 5 Prozent abweicht, derart starke Schwankungen sind also völlig unnormal. Mit Blick auf den Endkunden haben sich die Verbraucherschützer dann entschlossen, in die Bewertung des MacBook Pro immer den jeweils niedrigsten Wert aufzunehmen. Dies sei, führt Consumer Reports aus, schliesslich der einzige Wert, auf den man sich tatsächlich verlassen könne.

    Wer mit dem oben bereits erwähnten Update auf macOS Sierra 10.12.2 auf Besserung hoffte, wird offenbar enttäuscht. Consumer Reports hat die bereits zuvor begonnenen Tests nach dem Erscheinen des Updates noch einmal wiederholt, konnte aber keine Änderungen feststellen. Apple wiederum gibt sich wie gewohnt verschlossen und leistet keinerlei Beitrag zur Aufklärung des seltsamen Verhaltens der Batterie. Auf Anfrage teilte Cupertino lediglich mit, dass sich Kunden bei “Fragen” (?) an den AppleCare Support wenden sollen.Einem negativen Bericht bei Consumer Reports wird in den USA die gleiche Bedeutung zugemessen wie einem vernichtenden Testurteil der Stiftung Warentest in Deutschland. Besonders in Redmond dürfte man sich dementsprechend gerade beruhigt zurücklehnen und die Festtage mit einem breiten Grinsen angehen: das Surface Book von Microsoft soll sich Dank vieler enttäuschter Apple Kunden nämlich ebenfalls ganz hervorragend verkaufen.

    Eigentlich sollte man meinen: Je mehr Auswahl, desto besser. Allerdings kann zu viel Auswahl auch verwirrend sein, die Käufer sind von den vielen verschiedenen Modellvarianten, die der PC-Markt bietet, oft überfordert. Kaufberatung kann eine Hilfestellung sein und wird auch oft in Foren von potentiellen Käufern angefragt. Für diesen ersten Kaufberatungsartikel werden wir uns mit einem Hersteller beschäftigen, der ein durchaus nicht einfach zu durchschauendes Lineup an PCs hat. Dabei handelt es sich um Lenovo. Da es den Umfang eines Artikels sprengen würde alle mobilen Lenovo-PCs zu betrachten, werden wir uns hier ausschließlich mit den ThinkPads der T-Serie und X-Serie beschäftigen, also den höherpreisigen Business-Serien von Lenovo, die ohne Ausnahme in die Kategorie der Business-Notebooks oberhalb der 1000-Euro-Marke fallen. Unser Hauptaugenmerk fällt wie schon im Titel benannt auf die Mobilität, in einem separaten Artikel werden wir uns dann noch der Performance und der Ausstattung widmen.

    Das 12-Zoll-Display hat eine Auflösung von 2160 x 1440 mit einer Pixeldichte von 216 ppi. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass das Display etwas mehr Helligkeit bietet, denn gerade in heller Umgebung ist das Bild dann doch manchmal ein klein wenig zu dunkel.Bei den Anschlüssen fehlt mir persönlich die Möglichkeit, einen externen Bildschirm/Beamer direkt an das Gerät anzuschließen. Möglich ist dies natürlich über den USB Type-C-Anschluss mit dem passenden Adapter, und vielleicht muss ich mich einfach nur daran gewöhnen, dass dies ab jetzt der Standard der Zukunft wird, denn viele andere Gerätehersteller gehen den selben Weg wie Acer.Ein wichtiger Punkt ist für mich immer, dass man den Speicherplatz durch einen integrierten Micro-SD-Card-Slot erweitern kann und deshalb nicht zwangsläufig auf die teureren Modelle mit mehr Speicherplatz zurückgreifen muss.Das absolute Highlight des Acer Switch Alpha 12 ist aber definitiv die Tatsache, dass es – obwohl ein Intel i5 oder i7 Core verbaut wird – ohne aktive Kühlung auskommt. Die Verarbeitung der Gerätetasten sowie der Power-, Lautstärke- und Windows-Taste ist ordentlich und die Tasten bieten einen guten Druckpunkt. Gerade die Windows-Taste finde ich im Tablet-Modus sehr sinnvoll; dies vermisse ich bei anderen Geräten wie zum Beispiel dem Surface Pro 4 regelmäßig.

    Das absolute Highlight des Acer Switch Alpha 12 ist aber definitiv die Tatsache, dass es – obwohl ein Intel i5 oder i7 Core verbaut wird – ohne aktive Kühlung auskommt. Möglich wird dies durch die Liquid-Loop-Technologie, die auf einem geschlossenen Kreislauf mit Kühlflüssigkeit basiert. Die Prozessorwärme führt dazu, dass die Flüssigkeit verdampft und dann über die integrierten Heatpipes die Abwärme über die Aluminiumrückseite abgibt.Reden wir nicht lange um den heißen Brei herum. Vom Design her hat sich Acer ganz klar an dem Klassenprimus Surface Pro von Microsoft orientiert. Jedoch wirkt das Ganze durch die Bügellösung bei dem Kickstand des Acer Switch Alpha 12 nicht allzu schamlos abgekupfert, sondern man kann dem Gerät durchaus einen eigenen Designansatz bescheinigen.Wie schon im Punkt Hardware besprochen, wirkt das Acer auch aufgrund des hohen Gewichtes nicht gerade filigran. Am besten lässt sich das Design des Switch Alpha 12 als robust beschreiben.

    Der Kickstand mit dem in der Mitte gummierten Standfuß hält das Gerät bombenfest auf dem Tisch. Um das Gerät auf dem Tisch hin und her zu verschieben muss man einiges an Kraft aufwenden, so dass man das Gerät besser anhebt, um es zu versetzen. Durch die U-Form und die hohe Stabilität des Standfußes lädt der Kickstand auch dazu ein, dass man ihn ab und zu als Tragegriff benutzt.Mit dem im Lieferumfang mit inbegriffenen Tastaturcover wird das Acer zu einem vollwertigen 2-in-1-Gerät. Ich bemühe bei dieser Geräteklasse als Metapher gerne eine Waage mit einem Tablet auf der einen und einem Laptop auf der anderen Seite. Die Waage des Acer Switch Alpha 12 schlägt eindeutig ein wenig mehr in Richtung Laptop als in Richtung Tablet, denn durch die Kombination von Tastaturcover und Kickstand lässt es sich auch sehr gut auf dem Schoss bedienen.Für die Leistung, die das Acer Switch Alpha 12 bietet, ist es vergleichsweise günstig zu anderen Geräten in diesem Segment. Das bedeutet natürlich auch, dass an mancher Stelle gespart wurde.

    Das 12-Zoll-Display des Acer ist nicht schlecht, aber in Punkto Helligkeit und Farbwiedergabe dann doch weit von Geräten wie dem Samsung Galaxy Tab Pro S oder dem Huawei Matebook entfernt. Es ist jetzt nicht unmöglich, das Gerät im Außenbereich zu benutzen, aber die mangelnde Helligkeit macht es doch manchmal ein wenig schwierig. Wenn ihr das Acer draußen benutzen wollt, sucht ihr euch also besser ein schattiges Plätzchen.Das 3:2-Seitenverhältnis ist, wenn man das Gerät im Tablet-Modus benutzt, eine in meinen Augen sinnvolle Lösung. Durch den frei verstellbaren Kickstand kann man das Gerät immer in einen passenden Winkel (bis zu 165°) bringen.Meine größte Sorge bei der Kombination von passiver Kühlung und Skylake i-Core-Prozessor in einem Tablet war, dass es temperaturbedingt schnell zu einem Herunterregeln der Leistung – so genanntes Throttling – kommt.Diese Sorge hat sich im Alltag sehr schnell zerstreut und sich sogar in Begeisterung bei mir umgeschlagen. Ich hatte den i5-Prozessor mit 4 GB RAM im Test, und im normalen Büro-Modus hatte ich jederzeit ausreichend Leistung; bei normalen Einsatz konnte ich keinerlei Herunterregeln feststellen. Auch blieb die Temperatur auf der Rückseite des Acers jederzeit in einem kaum erwärmten Zustand. Bei intensiverer Nutzung wurde das Gerät merklich wärmer, aber nicht so, dass man es nicht mehr in der Hand halten konnte.

    Das Acer als Rechenwunder zu beschreiben wäre unangebracht, und das war auch bestimmt nicht die Zielsetzung bei der Entwicklung. Umso beeindruckender ist es dann, dass das Acer bei dieser Leistung keinerlei Lärm verursacht. Gerade wenn man in ruhiger Umgebung wie in einer Bibliothek oder in einer Vorlesung in der Universität sitzt, gibt es kaum etwas Unangenehmeres und Störenderes, als wenn auf einmal ein Lüfter mit Hochtouren anfängt, Lärm zu verursachen.Zwei Lautsprecher sind an der Front des Gerätes vorhanden, und der Klang ist durchaus in Ordnung. Ich persönlich finde es immer gut, wenn die Lautsprecher direkt zum Hörer ausgerichtet sind. Zum Betrachten von Videos im stillen Raum reicht der Sound gerade so aus, aber wenn ihr unterwegs seid, solltet ihr – nicht nur aus Höflichkeit – eher zu Kopfhörern greifen. Ein meiner Ansicht nach wichtiger, wenngleich vollkommen subjektiver Test ist der Badezimmer-Test. Gerade wenn man mit einem Gerät unterwegs ist und im Hotelbadezimmer Musik beim Duschen hören möchte, merkt man schnell, ob die Lautsprecher etwas taugen oder nicht. Leider kann mich das Acer Switch Alpha 12 dabei nicht überzeugen. Im allgemeinen Alltag ist der Sound aber ausreichend.

    Ja, das Acer Switch Alpha 12 besitzt sowohl eine Front- als auch eine Rückkamera. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Kameras bei einem 2-in-1 für irgendjemanden kaufentscheidend sind. Deswegen wird dieses Kapitel auch eher kurz ausfallen. Mit beiden Kameras kann man Bilder machen. Die Frontkamera reicht eindeutig aus, um sie zum Skypen zu benutzen. Leider finde ich die Sicherung der Testbilder nicht mehr; falls jetzt ein Aufschrei der Empörung in den Kommentaren folgen sollte, werde ich mich bemühen, diese nachzuliefern. Bis dahin könnt ihr euch allerdings auf mein Fazit verlassen. Die Kameras an dem Acer Switch Alpha 12 sind auffällig unauffällig.Das Acer Switch Alpha 12 wird natürlich mit Windows 10 ausgeliefert, gegen einen Aufpreis auch in der Pro-Variante. Bei meinem Testgerät war die Home-Variante installiert und beim ersten Start fiel direkt auf, dass sehr viele Icons zu irgendwelchen Webseiten wie Booking.com oder Ebay sowie zu Acer-Software zu finden sind. Die Vorinstallation der Acer-Systemsoftware kann ich ja noch verstehen, Links zu anderen Webseiten gerade noch so, völliges Unverständnis habe ich jedoch dafür, dass der McAfee-Virenscanner vorinstalliert war. Vielleicht liegt es auch nur an mir, da ich kein riesiger McAfee-Fan bin, aber mir ist es lieber, wenn das Betriebssystem bei Inbetriebnahme blank ist.