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Die Arbeit am PC beschleunigen die Assistenten aber nicht unbedingt. "Sprachsteuerung ist dann besonders attraktiv, wenn Augen und Hände beschäftigt sind, also zum Beispiel im Auto oder am Handy", sagt Alexander Waibel, Professor für Informatik am Karlsruhe Institute of Technology (KIT). "Am klassischen PC ist der Nutzen solcher Systeme eingeschränkt, die Leute sitzen ja in der Regel direkt davor."Interessanter werden solche Assistenten erst, wenn das nicht mehr der Fall ist, sagt der Informatiker - etwa wenn der PC zur Steuerzentrale für die ganze Wohnung wird und dann auf Kommando nach der Lieblingsserie sucht. "Mit Lösungen wie Amazon Echo gibt es das ja jetzt schon", sagt Waibel. "Gut möglich, dass sich die Definition des PC in den kommenden Jahren generell in diese Richtung verschiebt."Bis es so weit ist, gibt es aber noch einige Hürden zu überwinden. Vielleicht die größte davon ist eine Art Sprachbarriere zwischen Assistenten und Nutzer. "Eindeutige und einfach zu interpretierende Befehle zu geben, ist für Menschen fast unmöglich", sagt Waibel. "Selbst einfachste Kommandos sind sprachlich sehr komplex."

Zur Lösung dieses Problems setzen Assistenten wie Siri und Cortana auf Lernalgorithmen: Jeder Befehl aller Nutzer der ganzen Welt landet im Speicher der Systeme. Mit der Zeit entsteht so eine Datenbank aus Erfahrungswerten, aus denen die Programme lernen können. "Je mehr wir solche Assistenten nutzen, desto besser werden sie", erklärt Waibel.Doch am PC gibt es noch andere Möglichkeiten der Sprachsteuerung. Wer will, kann seinem Computer etwa schon seit Jahren Texte diktieren. Diese Funktion ist bei aktuelleren Versionen von Windows und OS X integriert, alternativ gibt es Programme wie Dragon Naturally Speaking oder Voice Pro. Die kosten zwar, können aber auch mehr.Ob das Diktieren besser klappt als klassisches Tippen, ist Geschmacks- und Übungssache. "Klar und eindeutig zu diktieren, ohne sich zu versprechen, ist gar nicht so einfach", warnt Waibel. Tippen sei dagegen schneller, fehlerfreier und geräuscharmer - wichtig fürs Großraumbüro. "Beim Tippen können Sie außerdem ins Unreine schreiben und später editieren, das geht beim Diktieren nicht so leicht."Einige sind aber auch auf solche Systeme angewiesen. "Spracherkennung ist für alle Menschen mit irgendeiner Form der motorischen Einschränkung enorm wichtig", sagt Christian Hille vom Berliner Verein Zugangswerk, der barrierefreie Technologien fördert. "Menschen mit Sehbehinderung benutzen die Systeme aber zum Beispiel auch, einfach weil sie damit deutlich schneller schreiben können."

Gute Spracherkennungssoftware steuert zudem alles vom Browser bis zur Systemsteuerung. "Wer damit umgehen kann, formatiert damit sogar Texte oder baut Tabellen", so Hille. Möglich machten dies Bordmittel der Betriebssysteme ebenso wie Kaufprogramme. Letztere lieferten aber deutlich bessere Ergebnisse: "Die sind einfach anpassungsfähiger und bieten gerade für erfahrene Nutzer viel mehr Möglichkeiten."Die Programme brauchen aber Gewöhnungszeit: Sie funktionieren erst richtig gut, wenn sie die Stimme ihres Besitzers kennen, sagt Jo Bager. Auch der Ton zählt: "Mit einem einfachen Mikrofon im Notebook klappt das nicht so gut, mit einem Headset aber deutlich besser."Köln (dpa/tmn) - Aller guten Dinge sind drei: Nach diesem Motto schließt Volvo mit dem neuen Kombi V90 vorerst den Generationswechsel an der Spitze der Modellpalette ab.Der luxuriöse Wagen folgt auf den Geländewagen XC90 und die Limousine S90 und wird auf dem Genfer Salon präsentiert (Publikumstage 3. bis 13. März). Das teilte der schwedische Hersteller mit. In den Handel soll der V90 ein paar Wochen nach dem S90 in diesem Spätsommer kommen.

Wie XC90 und S90 steht der Konkurrent von 5er BMW oder Mercedes E-Klasse auf einer neuen Plattform, die mit innovativer Elektronik und sparsamen Motoren punkten will. So versprechen die Schweden etwa einen serienmäßigen Fahrassistenten, der bei Geschwindigkeiten bis etwa 130 km/h weitgehend selbständig Tempo und Fahrspur hält. Außerdem kann der V90 bei Tag und Nacht automatisch den Fahrbahnrand erkennen, selbst wenn er nicht gesondert markiert ist.Bei dem rund fünf Meter langen Kombi beschränkt sich Volvo wie bei allen anderen Modellen künftig auf Vierzylinder-Motoren, die einen einheitlichen Hubraum von 2,0 Litern haben. Für den V90 sind die genauen Leistungsstufen noch nicht bekannt, werden sich aber am XC90 orientieren. Bei ihm gibt es Diesel mit 140 kW/190 PS oder 165 kW/225 PS sowie Benziner mit 187 kW/254 OS und 236 kW/320 PS. Sportlichstes und zugleich sparsamstes Modell ist der T8 Twin Engine, bei dem der stärkste Benziner mit einem Elektromotor an der Hinterachse und einem Plug-In-Akku kombiniert wird. Obwohl die Leistung damit auf 300 kW/407 PS steigt, sollen der Kraftstoffverbrauch so auf 1,9 Liter und der CO2-Ausstoß auf 44 g/km sinken. Zu Ladevolumen und Preis des Kombis machte Volvo noch keine Angaben.

Barcelona (dpa) - Der Smartphone-Boom hat die Mobilfunk-Branche auf die Gewinnerstraße gebracht - doch jetzt spitzen sich die Gegensätze rund um das Geschäft zu.Das Absatz-Wachstum flacht ab, Facebook hat mit seinen Plänen für Gratis-Internetzugänge in Indien eine Debatte über "Internet-Kolonialismus" losgetreten und Apple wehrt sich gegen Forderungen der US-Regierung nach Software-"Hintertüren" für iPhones. Und der seit Jahren schwelende Streit zwischen Netzbetreibern und Internet-Diensten hat auch nichts an Schärfe verloren. Diese Konflikte setzten die Szene zum wichtigsten Treffen der Branche, dem Mobile World Congress in Barcelona (22. bis 25. Februar).Im vergangenen Jahr wurden nach Schätzungen der Analysefirma IDC rund 1,43 Milliarden Smartphones verkauft - ein Plus von gut zehn Prozent. Samsung hält sich dabei beim Absatz klar an der Spitze, von den Südkoreanern kommt gut jedes Fünfte weltweit verkaufte Computer-Handy. Doch der Großteil der Gewinne der ganzen Branche landet bei Apple. Der iPhone-Konzern hat mit 16,7 Prozent zwar nicht den größten Marktanteil - verzichtet aber auf das Geschäft mit günstigen Smartphones, was die Marge hoch hält.

Die restlichen Plätze in der Top 5 besetzen die chinesischen Anbieter Huawei, Lenovo und Xiaomi, die von der Stärke im riesigen Heimatmarkt profitieren. Unterdessen sind mit der Ausbreitung der Smartphones in der Dritten Welt die durchschnittlichen Verkaufspreise unter Druck, was die Profite der Hersteller - bis auf Apple - schmälert.Facebook-Chef Mark Zuckerberg kommt schon zum dritten Mal nach Barcelona, um vor den Kapitänen der Telekom-Industrie für seine Initiative Internet.org zu werben, die Menschen in Entwicklungsländern günstige bis kostenlose Internet-Anschlüsse bringen soll. Doch diesmal dürfte er auf noch mehr Gegenwind als in den vergangenen Jahren treffen. Indien untersagte jüngst das Angebot "Free Basics", bei dem Facebook und andere Dienste gratis verfügbar sein sollten, weil damit andere Angebote benachteiligt würden.Bei allen Kontroversen geht es in Barcelona aber wie immer auch um viele neue Geräte. Samsung rückt wieder die neuen Flaggschiffe seiner Premium-Smartphones Galaxy S in den Mittelpunkt. Trotz großer Geheimhaltung werden viele Details der vermutlichen Ausstattung des Galaxy S7 und der "Edge"-Variante bereits seit Tagen im Netz zusammengetragen und diskutiert.

So gilt vielen als wahrscheinlich, dass das Edge mit einer Diagonale von 5,5 Zoll noch etwas größer ausfallen wird als das Vorgängermodell. Große Technologie-Sprünge sind aller Voraussicht nach nicht zu erwarten, dagegen wohl Verbesserungen in vielen Details, etwa bei der Kamera, beim Sound und der Akku-Laufzeit.Auch seine Brille für virtuelle Realität, die Gear VR dürfte Samsung im Gepäck haben. Das Gerät lässt über das eingesteckte Galaxy-Smartphone den Nutzer in virtuelle Welten abtauchen. Anders als die Rift des Pioniers Oculus, die zuletzt auf der CES in Las Vegas wegen des hohen Preises von knapp 700 Euro bei den Fans die (Frust-)Wellen hat hochschlagen lassen, bietet Samsung die Gear VR für 99 Euro an. Die Branche erwartet, dass der Markt für solche Geräte und Anwendungen in diesem Jahr im Massenmarkt durchstarten wird und erhofft sich kräftige Umsätze.

Welche Nutzungsszenarien den Markt tatsächlich beflügeln werden, bleibt noch abzuwarten - und dürfte nicht unwesentlich davon abhängen, welche Art Inhalte zunächst verfügbar sein werden. Bereits im vergangenen Jahr war virtuelle Realität einer der Schwerpunkte der Messe. Auch 2016 ist zum Beispiel wieder der taiwanesische Elektronikkonzern HTC in Barcelona mit dabei und wird die neuste Version seiner eigenständigen Brille Vive Pro präsentieren. Auch an vielen anderen Messeständen wird man sich von dem Stand der Technik - und der erreichten Bildqualität überzeugen können. Einen Blick in die Zukunft will etwa der Berufsverband der Ingenieure IEEE den Besuchern bieten - und entführt Interessierte zu einem virtuellen Ausflug auf den Mars.

Das Smartphone wird zunehmend zum Mittelpunkt in einem ganz neuen Kosmos. Auch in Barcelona steht die Vernetzung von Unterhaltungs- und Hausgeräten aller Art im Vordergrund. Auf das Internet der Dinge setzt etwa der japanische Elektronikkonzern Panasonic. Auch zahlreiche tragbare Computergeräte, sogenannte Wearables - vom Fitness-Tracker über die Smartwatch bis zu intelligenter Kleidung werden viele Anbieter wie LG, Sony oder Huawei mitbringen. Nach Schätzungen der Markforscher von Gartner dürfte der Markt der Wearables, die mit dem Smartphone kommunizieren, in diesem Jahr um 18,4 Prozent wachsen und einen Umsatz von 28,7 Milliarden Dollar generieren. Allein Smartwatches sollen demnach einen Anteil von 11,5 Milliarden Dollar dazu beisteuern.Berlin (dpa/tmn) - In den Notebook-Markt kommt Bewegung: Microsoft bietet mit dem Surface Book zum ersten Mal in seiner Geschichte einen eigenen Personal Computer an.Was bei den Geschäftspartnern des Software-Konzerns vielleicht nervöse Reaktionen wegen der ungewohnten Konkurrenz hervorruft, dürfte bei den Anwendern Neugier wecken. Immerhin wurde das Surface Book bei seiner Vorstellung in den USA von einem Microsoft-Manager als das "ultimative Notebook" angepriesen. Es soll als Referenzmodell zeigen, was alles im neuen Betriebssystem Windows 10 steckt. Die dpa-Themendienst-Redaktion hat das Gerät angeschaut und ausprobiert.

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