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Gelegentlich mal einen Brief schreiben, vielleicht eine kleine Präsentation für die nächste Familienfeier basteln oder gar mit etlichen Zahlen in einer Tabellenkalkulation hantieren? Das klingt nach einem Job für den guten, alten Desktop-Rechner im Arbeitszimmer? Nicht unbedingt. Denn nahezu jedes halbwegs aktuelle Tablet kann diesen Job auch übernehmen.Ich habe es ausprobiert: Ein günstiges Tablet mit Android 4.4 genügt für genannte Tätigkeiten. Und das klappt besser, als man glauben mag! Eigentlich war es nur ein kleines Experiment, bei dem die Frage beantwortet werden sollte, ob ein rund 100 Euro günstiges Tablet ausreicht, um einen stationären PC zu ersetzen, möchte man wirklich nur Briefe tippen oder andere „Schreibarbeiten“ erledigen. Zur Verfügung stand mir ein Cat Helix von dem Berliner Unternehmen Cat Sound. Quadcore-Prozessor, 1GB RAM, microUSB-Anschluss mit OTG, HDMI-Ausgang und ein 8-Zoll-IPS-Display stellten sich als geeignet heraus. Das Gerät ist im niedrigen Preissegment angesiedelt, also erschwinglich.

Ich wollte möglichst wenig Geld für diesen Versuch investieren, glücklicherweise besaß ich noch ein altes USB-Keyboard, eine angestaubte Laser-Maus mit USB-Anschluss sowie ein HDMI-Kabel. Schnell stand fest: Ein USB-Hub muss her, schließlich verfügt der Helix nur über einen microUSB-Ausgang. Solch ein Adapter liegt preislich bei rund 10-15 Euro und verwandelt diesen winzigen Port in zwei, drei oder mehr reguläre USB-Eingänge. Meiner von Inateck kostete 14 Euro und eignet sich alternativ auch für andere Zwecke wie Spielkonsolen oder den Laptop.Im Vorfeld war mir bewusst: Mit USB entscheide ich mich für eine Kabel-Lösung. Der Vorteil hierbei: Ich kann bereits vorhandene Geräte, Keyboards oder gar USB-Sticks verwenden. Der Nachteil ist die Kabelei, die nicht ganz ohne ist. Und: Da bei den meisten Tablets heutzutage der microUSB-Port gleichzeitig zum Aufladen der Touchscreen-Maschine verwendet wird, kann man entweder Maus und Tastatur nutzen ODER den Akku füllen. Beides gleichzeitig ist regulär nicht vorgesehen. Andererseits hält der Akku oftmals lange genug, um mehrere Briefe zu schreiben – so ist es nicht.

Die deutlich aufwändigere Alternative wäre Bluetooth. Zwar ist die Einrichtung der schnurlosen Nager und Keyboards nicht komplizierter, allerdings deutlich teurer. Gutes Zubehör kostet gerne mal 60 Euro und mehr. Der Vorteil ist neben der nicht mehr vorhandenen Kabel, dass während der Arbeit der microUSB-Anschluss am Tablet frei ist – zum Laden des Akkus oder eben für einen USB-Hub zum Nutzen weiterer Geräte wie externe Festplatten (separate Stromversorgung vorausgesetzt) oder gar Game-Controller.Die Einrichtung ist erstaunlich einfach. Mit dem HDMI-Kabel verbindet man Tablet mit einem Monitor oder HDTV, will man alles auf einem großen Bildschirm betrachten. Wer keinen entsprechenden Ausgang besitzt, muss sich entweder mit der Display-Größe des Tablets begnügen oder nach Alternativen Ausschau halten. Denkbar ist beispielsweise eine kabellose Verbindung über Miracast zu einem unterstützten Display. Nur hier leidet die Bildqualität doch teils gravierend – von der verzögerten Darstellung ganz zu schweigen.

In meinem Fall klappte HDMI völlig problemlos, sofort erschien der Inhalt des Touchscreens auf dem Monitor – gespiegelt und ohne nennenswerte Latenz. Schade nur, dass man das Tablet-Display nicht gleichzeitig abschalten kann, also mit zwei Bildschirmen arbeiten muss, die jeweils dasselbe anzeigen.Die nächste Hürde war keine große: USB-Hub an microUSB-Port anschließen, Maus und Tastatur an den Hub. Sofort wurde die Maus vom Cat Helix erkannt. Der Tastatur wiederum musste ich in den Optionen noch die deutsche Sprache beibringen. Zwei Berührungen auf dem Touchscreen – fertig.Ich habe zugegeben keinen Vergleich zu früheren Android-Versionen, doch mit Android 4.4 – die nicht einmal neueste Fassung – klappt die Bedienung mit Maus und Tastatur ganz wunderbar. Das Mausrad dient zum Wechsel zwischen den jeweiligen Menüs, Icons werden regulär mit der linken Maustaste angeklickt. Ähnliches gilt für die Tastatur: Eine Navigation über die Cursor-Tasten bereitet keine Schwierigkeiten. Praktisch sind auch kleine Dinge wie das Betätigen der „Drucken“-Taste. Diese erstellt sofort einen Screenshot von dem gerade Angezeigten.

Das Nutzererlebnis erinnert etwas an eine Mischung aus Linux (sehr) und Windows (weniger). Recht schnell hat man sich an die Eigenheiten gewöhnt und kann durchaus produktiv tätig werden. Und spätestens dann stellt sich die Frage: Welche Apps eignen sich?Die Auswahl an Office-Apps bei Google Play ist riesig. Für jeden scheint es eine geeignete Software zu geben – so zumindest mein Gefühl. Die einfachste Art, vernünftig mit dem Schreiben zu beginnen, bringt Google mit. Google Docs , Google Tabellen und Google Präsentationen sind gewissermaßen Gegenstücke zu Microsofts Word, Excel und PowerPoint, die seit einigen Wochen für Android erhältlich sind. Vorteil bei Google: Ein entsprechender Google-Account, den man als Android-User eh besitzt, genügt für den vollen Komfort. Sogar das sofortige Abspeichern in der Cloud ist hilfreich. Bei Microsofts Alternative wird zumindest eine kostenlose Anmeldung benötigt.

Wer nicht ständig zwischen den Apps wechseln will, könnte sich bei den Komplettpaketen umschauen. WPS Office bietet eine Anbindung an zahlreiche Clouddienste und ist simpel zu handhaben. Sehr gut hat mir OfficeSuite 8 gefallen, das sich über Werbung finanziert und als Vollversion rund 10 Euro kostet. Das sind nur ausgewählte Beispiele und zugleich die Spitze des Eisbergs. Ein Blick bei Google Play macht deutlich: Zahllose Office-Tools buhlen um die Gunst der Interessierten. Da die meisten in der Basis kostenlos sind, sich über Reklame finanzieren oder ausgiebige Tests (Trial-Fassungen zum Beispiel) ermöglichen, lohnt es sich, selbst einmal zu schauen, was man favorisiert.Letztlich ließen sich alle von mir getesteten Apps sehr solide mit Maus und Tastatur kontrollieren. Vor allem beim Arbeiten macht es kaum einen Unterschied für mich, ob ich nun auf dem Tablet oder dem großen Rechner etwas verfasse – und das war für mich die größte Überraschung. Sicherlich würde der Komfort steigen, besäße mein Tablet 2GB Arbeitsspeicher. Und mit Bluetooth wären die Kabel weniger im Weg. Aber insgesamt kann ein günstiges Tablet wie der Cat Helix ohne weiteres einen (womöglich alten) Arbeits-PC ersetzen. Der finanzielle Aufwand ist niedrig, wenn man noch geeignetes Zubehör besitzt. Und wer über keinen HDMI-Ausgang an seinem Touchscreen-Computer verfügt, der stellt sein Tablet einfach hochkant auf einen (vielleicht sogar selbstgebauten) Standfuß – alles ab 7 Zoll scheint für kleinere Tätigkeiten zu genügen. Übrigens: Android bietet von Haus aus eine Druck-Funktion – in den Einstellungen wird man fündig und kann aktuellere Drucker mittels App einrichten. Also nicht einmal darauf muss man verzichten.

Mein Fazit: Ich bin erstaunt, denn ich hätte nicht gedacht, dass es doch so simpel sein kann, eine produktive Arbeitsplattform mit wenig Geld zu realisieren. Es genügt nüchtern betrachtet schon ein mittelmäßig leistungsfähiges Android-Tablet. Sicher: Umso flotter dieses, umso angenehmer ist die Textverarbeitung. Gerade Wenigschreiber werden durchaus zufrieden sein – vor allem, weil sie im Zweifel auch ohne Tastatur und Maus an einem anderen Ort weiter tippen können.Ich werde mir die nächsten Monate weitere Gedanken darüber machen, wie ich vielleicht früher oder später meinen alten Desktop durch eine solche Lösung ersetze. Verlockend ist es durch meinen Low-Budget-Test schon geworden…Wenn ich Tests von Laptops lese, denke ich mir meist: Das sind nicht die Kriterien, nach denen ich mir ein Gerät kaufen würde. Sicherlich möchte auch ich so viel Leistung haben, dass ich nicht darauf warten muss, dass sich etwas auf dem Bildschirm tut. Aber ob mein Laptop 10 Prozent besser oder schlechter in einem Benchmark-Test abschneidet, spielt in meinem Alltag eigentlich keine Rolle. Und doch habe ich gerade ein Gerät auf dem Tisch, dass vielen als Nonplusultra gilt: ein Lenovo Thinkpad X1 Carbon der 5. Generation aus dem Jahr 2017. Es handelt sich sogar um das aktuell leistungsfähigste Modell 20HQ0021GE. Ich werde es bestimmt nicht an seine technischen Grenzen bringen. Stattdessen steht bei mir seine Alltagsfähigkeit auf dem Prüfstand.

Mein Blick richtet sich auf die Eigenschaften eines Ultrabooks, die mich an meinen bisherigen Arbeitsgeräten irgendwann genervt haben. Prozessoren werden in der Regel von Generation zu Generation besser. Dies gilt aber nicht für Tastaturen. Auch nicht für die Zahl und Lage der Anschlüsse. Eigentlich für keine Designentscheidung, die vielleicht auf den ersten Blick gut aussieht, aber letztlich die Mobilität des mobilen Geräts einschränkt, zu einer heißen Unterseite führt oder zu einem lauten Lüfter. Ein Flaschenhals in technischer Hinsicht ist eine Komponente, die alle anderen ausbremst. In puncto Benutzerfreundlichkeit ist es jedoch, was mich jeden Tag aufregt, obwohl der Rechner eigentlich gut läuft.Wer sich für die technischen Aspekte des Testgeräts interessiert, sollte sich die Testberichte von Notebookcheck.com anschauen. Dort findet sich ein sehr ausführlicher Test des Lenovo Thinkpad X1 Carbon (2017) 20HQS03P00, der meinem Testgerät weitgehend entspricht. Dort geht es sehr ins Detail, was aber auch nicht abschrecken sollte. Niemand muss alles lesen und verstehen. Für meine Belange ist der Intel Core i7 zu überdimensioniert. Persönlich würde ich immer zu einem Core-i5-Prozessor greifen und damit auch Geld sparen. Der Test eines Lenovo ThinkPad X1 Carbon G5 mit Core i5 findet sich dort ebenfalls.

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