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Das Schönste am N82: Das Handy soll laut Hersteller so viel kosten wie das N95, nämlich 600 Euro, schneidet im Test aber deutlich besser ab. Die Ausstattung deckt sich zu etwa 90 Prozent mit der des N95, auf die Infrarot-Schnittstelle verzichtet Nokia mittlerweile komplett und beim Anschluss fürs beiliegende Datenkabel sind die Finnen von der Mini- auf die Micro-USB-Buchse umgestiegen. Doch ansonsten findet man, was man vom N95 kennt - und manches gar etwas besser.So hat Nokia auch dem N82 einen GPS-Empfänger mitgegeben. Die Antenne, beim N95 noch etwas unpraktisch unter der Tastatur angebracht, sitzt im oberen Teil des Gehäuses. Für einen schnellen Verbindungsaufbau zu den GPS-Satelliten unterstützt das N82 Assisted GPS, nutzt also Informationen aus dem Mobilfunknetz. Im Test hat es auch in der Stadt innerhalb einer Minute die eigene Position bestimmt.

Die Anwendung Nokia Maps ist bereits aufgespielt, sie bietet kostenloses Kartenmaterial, einen Routenplaner und die Suche nach Sonderzielen wie Hotels in der Nähe. Will man sich aber vom N82 mit aktiven Ansagen navigieren lassen, muss man einen kostenpflichtigen Zusatzdienst buchen. Nicht vorinstalliert sind die Karten, Gebietsausschnitte holt sich das N82 erst bei Bedarf übers Mobilfunknetz - was beim falschen Datentarif natürlich schnell teuer wird. Es empfiehlt sich deshalb, die Software Map-Loader (gratis unter www.nokia.de ) auf dem Rechner zu installieren und über eine Festnetz-Internetverbindung die Straßenkarten aufs N82 zu übertragen. Wobei man die Speicherressourcen nicht aus den Augen verlieren darf: Nokia liefert eine 2 GB große Speicherkarte mit, das N82 selbst bietet etwa 120 MB. Die Karten für ganz Deutschland belegen etwa 270 MB, ganz Europa knapp 1,5 GB.

Nicht nur den GPS-Empfänger, auch die 5-Megapixel-Kamera hat das N82 mit dem N95 gemein. Ein kleiner Schieber schützt das tief im Gehäuse versenkte Objektiv und startet beim Öffnen das Kameramenü. Über die Navigationstaste kann man die nötigen Einstellungen vornehmen, etwa Weißabgleich oder die ISO-Empfindlichkeit, und den Blitz einschalten. Statt der üblichen LEDs, die auch das N95 besitzt, kommt hier ein Xenon-Blitz zum Einsatz. Während LEDs meist kaum weiter als einen Meter reichen, leuchtet das N82 auch Motive in ein paar Meter Distanz ordentlich aus. Ein Vorblitz verhindert bei Porträts die typischen roten Augen. Der Autofokus arbeitet zuverlässig und recht flott. Gilt es, unruhige Motive aufzunehmen, lässt sich durch Wahl des Sportmodus der Autofokus ausschalten. Insgesamt ist die Bildqualität sehr gut. Und bei der Camcorder-Funktion hängt Nokia die Konkurrenz schon lange ab: Das N82 zeichnet 640 x 480 Pixel große Filme mit ruckfreien 30 Bildern pro Sekunde auf. Was im Vergleich zu einer digitalen Kompaktkamera jetzt noch fehlt, ist ein optischer Zoom.

Neben diesen Highlights gibt's die für N-Serie-Modelle typische Ausstattung, dank der auf allen N-Modellen laufenden Serie-60-Oberfläche steht das N82 zudem offen für Symbian-Software. Dabei arbeitet es wirklich flott und war im Test nach dem Einschalten nach gut 20 Sekunden betriebsbereit; hier haben die Serie-60-Modelle in diesem Jahr einen guten Sprung nach vorne gemacht, der Bedienung der doch recht komplexen Menüstruktur tun die kurzen Reaktionszeiten sehr gut. Vorinstalliert ist beispielsweise die N-Gage-Anwendung, der zugehörige Dienst war allerdings bis Redaktionsschluss nicht frei geschaltet. Damit lässt sich dann direkt am N82 ein Katalog von Spielen durchstöbern, die Spiele können ausprobiert und gekauft werden. Zudem gibt's ein UKW-Radio und den gut gelungenen Musicplayer, oben am Gehäuse findet sich eine 3,5-mm-Buchse für beliebige Headsets. Dort wird übrigens auch das mitgelieferte Videokabel angestöpselt, das die Inhalte des Displays auf größere Bildschirme bringt.Wer Nokias Serie-60-Oberfläche kennt, wird sich sofort heimisch fühlen, Neulinge müssen etwas Einarbeitungszeit in das mächtige, aber entsprechend komplexe System investieren. Die Fülle an Funktionen einfacher bedienbar zu machen - das hat sich Nokia fürs nächste Jahr vorgenommen. Beim N82 ist immerhin das Hauptmenü auf zwölf Einträge beschränkt und entsprechend ohne Scrollen zu überblicken. Und über die Multimedia-Taste links neben der roten Telefontaste bekommt man schon einen ersten Eindruck, wie das neue Menü aussehen könnte.

Hält man das N82 quer, dreht sich automatisch die Displayanzeige ins Breitbildformat. Was das N82 auf Platz eins der Bestenliste bringt: Das Handy ist auch da stark, wo man es nicht auf den ersten Blick sieht. Etwa bei der Ausdauer: Rund sechs Stunden Sprechzeit und gut elf Tage Standby-Zeit in den GSM-Netzen sind ordentlich. Allerdings sinken die Werte im UMTS-Netz auf knapp zwei Stunden Sprechzeit und knapp sieben Tage Bereitschaft; im Zweifelsfall schaltet man den UMTS-Empfang besser ab und hat so längere Plauderreserven. Klar ist: Wer die Möglichkeiten des Alleskönners intensiv nutzt, kann dem Akku beim Schlappmachen zusehen. Insbesondere die Navigation saugt kräftig am Stromspeicher, ähnliches gilt für den Internet-Zugriff per Wireless LAN. Intensivnutzer müssen also mit Ladezyklen von wenigen Tagen leben. Im Klangtest schneidet das N82 gut ab. Zwar könnte es beim Telefonieren natürlicher klingen, die Verständlichkeit war aber gut und der Klang so kräftig, dass man auch in lauterer Umgebung telefonieren kann. Die Sende- und Empfangsqualität liegt ebenfalls auf gutem Niveau und macht das N82 zu einem zuverlässigen Begleiter, der bei schwachem Netz nicht gleich die Segel streicht. Wer mehr als nur telefonieren will, findet derzeit kein besseres Handy.

Der HP iPAQ 914c bringt beste Voraussetzungen für jene mit, die ihr Mobiltelefon unterwegs geschäftlich nutzen, etwa für das Versenden von E-Mails. Unter Business-Usern haben sich solche PDA-Phones mit Windows-Mobile-Betriebssystem einen guten Ruf erworben.Dabei loben Nutzer insbesondere den einfachen Datenaustausch mit PC und Server, der Entscheidungsträgern auch weit entfernt der Heimat jederzeit eine gute Datenbasis bietet. Zu den Herstellern, die ganz maßgeblich zum Erfolg des mobilen Betriebssystems von Microsoft beigetragen haben, gehört Hewlett PackardHier gehts zum Kauf bei Amazon.Die Amerikaner ermöglichten Windows Mobile schon zu PDA-Zeiten den Durchbruch, indem sie als Erste handliche Geräte mit praxisgerechter Ausdauer auf den Markt brachten. Mit dem iPAQ 914c für 500 Euro schickt HP nun einen Kandidaten ins Rennen, der vor allem für den mobilen Mailverkehr einiges zu bieten hat.Der HP iPAQ 914c ist eine komplette Neuschöpfung. In puncto Ausdauer ist er manchem Konkurrenten wie etwa dem HTC Touch Pro deutlich überlegen und kann dank noch größerem Akku und dem etwas kleineren Display die Ausdauer im Betrieb spürbar toppen.

Beim Anwendungsmix aus typischer PDA-Nutzung und Telefonieren hält er etwas über acht Stunden durch und verfehlt selbst bei Dauergesprächen im UMTS-Netz nur knapp die vollen vier Stunden. Nur bei der Standbyzeit sieht es nicht ganz so rosig aus - nach etwas über einer Woche muss der iPAQ selbst ohne Nutzung wieder an die Steckdose.Auch in den übrigen Labordisziplinen liegt der iPAQ 914c größtenteils auf gutem Niveau. Bei den Funkeigenschaften im E-Netz lässt er allerdings ein paar Punkte liegen; auch in Sachen Sprachneutralität in Empfangsrichtung ist er manchem Mitbewerber wie etwa dem HTC Touch Pro unterlegen.So klingen die Gesprächspartner tendenziell etwas dunkler; den Wiedererkennungswert bekannter Personen mindert aber das kaum - und die Sprachverständlichkeit schon gar nicht.Da der HP iPAQ 914c auf Windows Mobile 6.1 als Betriebssystem setzt, lässt er bei der Software-Ausstattung kaum Wünsche offen: An Bord ist selbstverständlich das komplette Office-Paket mit Word, Excel und Powerpoint-Darsteller sowie dem Mediaplayer als multimedialer Anlaufstation.

Das VGA-Display ist, obwohl ein Touchscreen, in puncto Auflösung mit 320 x 240 Pixeln dagegen eher bescheiden. Wobei festzuhalten ist, dass die QVGA-Bildauflösung bei PDA-Phones noch recht häufig Verwendung findet und ein für viele Anwendungen akzeptables Ergebnis liefert.Dafür kann der iPAQ 914c den schon üblichen microSD-Kartenslot vorweisen und bei den unterstützten Funkstandards kommt er mit Quadband GSM, GPRS, EDGE sowie UMTS und dessen Beschleuniger HSDPA 7.2. Dazu gesellen sich selbstverständlich WLAN und Bluetooth. Positiv zu bewerten ist, dass die Mails aus einer Hand kommen, weil Bildschirm und Tastatur direkt auf der Front liegen.Lieben werden den iPAQ 914c auf jeden Fall Vielflieger: Dank der stets per Daumen erreichbaren Tastatur können bereits im Flughafenbus wieder Telefonkonferenzen geführt werden, wenn eine Hand noch durch das Bordgepäck belegt ist. Sind beide Hände frei, kann man auch einfach mit zwei Daumen tippen - die starke Wölbung der Tasten verhindert, dass man dabei die falschen Buchstaben erwischt.Nur die glänzende Oberfläche der Tasten mag zwar gut zum frischen Aussehen des iPAQ passen, lässt aber beim Tippen Griffigkeit vermissen. In puncto Volumen gehört der neue HP schon zu den größeren Geräten. Da er taschenfreundlich flach ist, kann man das im Alltag aber verschmerzen.

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