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  • Akku HP HSTNN-DB73

    Sowohl im iPhone 6 als auch im iPhone 6 Plus arbeitet Apples neuer 64-Bit-Prozessor A8 mit zwei Kernen und einer Taktrate von 1,38 GHz. Er soll laut Apple um bis zu 25 Prozent schneller als der des iPhone 5S sein. Der Hilfsprozessor M8 kümmert sich um das Sammeln von Sensorendaten wie der Beschleunigung, dem GPS-Signal oder - neu hinzugekommen - Daten des eingebauten Barometers. Dieses kann aufgrund des gemessenen Luftdrucks Höhenunterschiede erkennen. Damit lässt sich beispielsweise verfolgen, wie viele Treppenstufen der Nutzer erklommen hat. Diese Daten lassen sich beispielsweise in der neuen Health-App sammeln und verfolgen.An dem neuen Modell des Fire HDX 8.9 gibt es nur wenige Veränderungen: einen schnelleren Prozessor und eine verbesserte GPU. Damit sollte das Tablet allgemein zügiger reagieren und auch bei grafikintensiven Anwendungen keine Ruckler zeigen. Das Tablet nutzt Qualcomms Quad-Core-Prozessor Snapdragon 805 und läuft mit einer Taktrate von 2,5 GHz. Der Einsatz der GPU Adreno 420 soll eine bessere Grafikleistung ermöglichen. Der schnellere Prozessor führt offenbar auch hier zu einer verkürzten Akkulaufzeit: Statt 12 Stunden beim alten Modell sollen es nur noch 11 Stunden sein. Ansonsten bleibt die Ausstattung die des Vorgängermodells. Der 8,9 Zoll große IPS-Touchscreen hat eine Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln, Inhalte sollten also klar und scharf dargestellt werden. Wie zuvor gibt es das Tablet mit 2 GByte Arbeitsspeicher und wahlweise mit 16, 32 oder 64 GByte Flash-Speicher.

    Im Unterschied zu den anderen Neuvorstellungen gibt es im HDX-Modell weiterhin Dual-Band-WLAN nach 802.11a/b/g/n. Ebenfalls geblieben ist auf der Gehäuserückseite eine 8-Megapixel-Kamera, auch die Gehäusemaße sind unverändert. Das Gewicht ist minimal angestiegen: Das Nur-WLAN-Modell wiegt 375 Gramm, die LTE-Ausführung 390 Gramm.Die neuen Fire-HD-Tablets werden gleich mit FireOS 4 ausgeliefert, das den Beinamen Sangria trägt und wie zuvor auf Android basiert. Hier wurde von Amazon viel verändert, vor allem die Bedienung. Die neue Version hat Android 4.4 alias Kitkat als Grundlage. Ein Update für die Vorgängermodelle soll es geben.Die neue Version ermöglicht es, verschiedene Nutzerprofile anzulegen und fügt eine Familien-Bibliothek ein. Damit lassen sich zwei Amazon-Konten verknüpfen, um die Amazon-Dienste zu nutzen, ohne sich wieder neu an- und abmelden zu müssen. Außerdem wird die mit dem Fire-Phone-Smartphone eingeführte Firefly-Funktion nachgerüstet.

    Zunächst bringt Amazon das Fire HD 7 auf den Markt. Es soll am 2. Oktober 2014 erscheinen. Die 8-GByte-Ausführung wird es für 120 Euro geben, mit 16 GByte steigt der Preis auf 150 Euro. Knapp zwei Wochen später soll am 16. Oktober 2014 das Fire HD 6 folgen: Die Basisversion mit 8 GByte kostet 100 Euro, das Modell mit 16 GByte Flash-Speicher 120 Euro.Deutlich kostspieliger ist die Anschaffung des Fire HDX 8.9 mit einem Preis von mindestens 380 Euro. Es soll am 4. November 2014 ausgeliefert werden. Die Nur-WLAN-Ausführung mit 16 GByte kostet 380 Euro, das 32-GByte-Modell 430 Euro und mit 64 GByte sind es 480 Euro. Wer das Tablet mit LTE-Modem kaufen möchte, kann nur zwischen 32 oder 64 GByte wählen. Das 32-GByte-Modell kostet 530 Euro, die 64-GByte-Ausführung 580 Euro.Für alle neuen Modellen gilt: Gegen einen einmaligen Aufpreis von 15 Euro lassen sich die von Amazon ausgelieferten Werbeeinblendungen vom Sperrbildschirm und Startbildschirm dauerhaft entfernen. In unseren Benchmark-Tests kann der A8-Prozessor seine verbesserte Leistung bestätigen. Im Geekbench 3 schafft das iPhone 6 einen Single-Wert von 1.604 Punkten, das iPhone 6 Plus beinahe identische 1.622 Zähler. Das iPhone 5S kommt im Vergleich auf 1.359 Zähler. Verglichen mit den Einzelkernleistungen der Topkonkurrenz aus dem Android-Lager konnte Apple den Abstand mit seinen neuen Smartphones also noch einmal vergrößern: Samsungs Galaxy S5 erreicht 960 Punkte, das Oneplus One 1.024 Punkte und das HTC One (M8) 987 Punkte.

    Die Lautstärkeknöpfe am rechten Rand sind neu gestaltet worden, der Einschalter befindet sich jetzt am rechten Rand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) Die Lautstärkeknöpfe am rechten Rand sind neu gestaltet worden, der Einschalter befindet sich jetzt am rechten Rand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
    Im Multi-Modus schafft das iPhone 6 2.888 Punkte, das iPhone 6 Plus 2.905 Punkte. Das iPhone 5S erreicht hier 2.485 Zähler. Verglichen mit dem Vorgänger schließen die neuen iPhones im Gesamtergebnis aller Kerne damit zu den Topgeräten der vierkernigen Android-Konkurrenz auf: Das Galaxy S5 schafft im Multi-Modus 2.933 Punkte, das HTC One (M8) 2.902 Punkte.Im 3D-Mark-Benchmark von Futuremark schafft das iPhone 6 gute 17.270 Punkte, das iPhone 6 Plus vergleichbare 17.118 Zähler. Das iPhone 5S kommt hier auf 14.345 Punkte. Die von den neuen iPhones erreichten Werte liegen verglichen mit Smartphones anderer Hersteller im oberen Ergebnisbereich und sind beispielsweise höher als die des Xperia Z2: Sonys Smartphone kommt auf 16.015 Punkte. Das Galaxy S5 hingegen erreicht mit 18.126 Punkten etwas mehr, ebenso das Galaxy Note 3 mit 19.312 Punkten.

    In der täglichen Benutzung laufen die beiden neuen iPhones wie bereits der Vorgänger sehr flüssig. Durch die Menüs von iOS 8 lässt sich ruckelfrei scrollen, die Benachrichtigungsleiste und das Einstellungsmenü lassen sich ohne Hakler aufziehen. Auch anspruchsvolle Apps bereiten den beiden Smartphones erwartungsgemäß keine Probleme.Auch in den beiden neuen iPhones kommt der Touch-ID-Sensor zum Einsatz, mit dem der Nutzer unter anderem das Smartphone entsperren kann. Außerdem kann er seinen Fingerabdruck zum Bezahlen bei iTunes und im App Store verwenden. Der Fingerabdrucksensor arbeitet sehr zuverlässig und stellt wie schon der Sensor des iPhone 5S den des Galaxy S5 von Samsung in den Schatten. Bei uns funktioniert dank des separaten Einscannens der Fingerränder im Grunde jeder Versuch der Fingererkennung.Das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus unterstützen Quad-Band-GSM, UMTS und Cat4-LTE auf den Frequenzbändern 1-5, 7, 8, 13, 17-20, 25, 26, 28 und 29. Das schnellere Cat6-LTE wird nicht unterstützt. WLAN beherrschen die Smartphones nach 802.11a/b/g/n und dem schnellen ac, Bluetooth läuft in der Version 4.0. Ein GPS-Empfänger ist eingebaut.

    Beide neuen iPhones haben weiterhin nur 1 GByte Arbeitsspeicher. Auch wenn das im täglichen Betrieb ausreichen mag, wäre der Nutzer mit 2 GByte auf der sichereren Seite. Der eingebaute Flashspeicher ist wahlweise 16, 64 oder - neu - 128 GByte groß. Eine 32-GByte-Version gibt es nicht mehr - das ist schade, da 32 GByte für viele eine gute Mischung aus ausreichend Speicherplatz und bezahlbarem iPhone gewesen ist. Ein Steckplatz für eine Micro-SD-Karte ist wieder nicht vorhanden.In einem ersten Akkulaufzeittest konnten wir mit dem iPhone 6 ein gestreamtes Video über sechs Stunden lang anschauen - ein guter Wert. Im Alltag hält das neue iPhone in unserem Test nur knapp einen Tag lang durch - gegen 19 Uhr hatten wir nur noch 22 Prozent Akkustand übrig. Mit deaktiviertem LTE erhöht sich dieser Wert, wir kamen dann auf 44 Prozent um 22 Uhr. Laut iFixit, das das iPhone 6 bereits auseinandergenommen hat, hat der nicht ohne weiteres wechselbare Akku eine Kapazität von 6,91 Wh.

    Die Laufzeit des iPhone 6 Plus ist in der Praxis etwas länger. Wir können mit der großen Variante den gleichen gestreamten Film etwa 7 Stunden lang anschauen, auch die Laufzeit im Alltag ist entsprechend länger.Das neue iPhone 6 kostet in der 16-GByte-Version 700 Euro, in der 64-GByte-Version 800 Euro. Die teuerste Option ist die 128-GByte-Variante, für die Apple 900 Euro verlangt. Das iPhone 6 Plus kostet in der günstigsten Version mit 16 GByte Speicher 800 Euro, mit 64 GByte Speicher 900 Euro. Wer das neue große iPhone mit 128 GByte Speicher haben möchte, muss 1.000 Euro bezahlen.Der Größenvergleich zwischen dem iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) Der Größenvergleich zwischen dem iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus Apple sind mit dem neuen iPhone 6 und iPhone 6 Plus zweifellos zwei Topsmartphones gelungen. Die Geräte stellen bezogen auf den Prozessor eine technische Weiterentwicklung des Vorgängers dar, die neuen Displays gehören zu den aktuell besten Bildschirmen im Smartphone-Markt. Viel wichtiger wiegen für uns allerdings die neuen Größen der Displays.Deren Vergrößerung ist zeitgemäß und mehr als überfällig. Apple hätte hier durchaus bereits vor einiger Zeit reagieren können - wenn nicht sogar müssen. Sicherlich, viele iPhone-Nutzer verwenden Apples Smartphone gerade weil es angenehm klein ist, problemlos in die Hosentasche passt und gut mit einer Hand zu bedienen ist. Wir finden allerdings, dass dies auch für das neue iPhone 6 gilt. Dank der abgerundeten Ränder finden wir, dass das neue iPhone sogar angenehmer in der Hosentasche zu tragen ist.

    Das iPhone 6 Plus hingegen ist tatsächlich eher ein Gerät für Nutzer, die bewusst ein derartig großes iPhone haben möchten - das unterscheidet das neue große Modell in dieser Hinsicht nicht von anderen Smartphones mit Riesendisplay. Nutzer mit kleinen Händen werden mit dem iPhone 6 Plus die gleichen Probleme wie mit einem Galaxy Note 3 oder 4 sowie einem Ascend Mate 7 haben. Apples Einhandmodus kann daran nicht viel ändern, da er zu beschränkt ist.Apple hat mit der Größenanpassung auf die veränderten Verhältnisse im Smartphone-Markt reagiert. Die Versuchung, statt eines weiteren iPhones mit briefmarkengroßem Display ein gutes Android- oder Windows-Phone-Gerät mit größerem Bildschirm zu kaufen, dürfte bei manchem Nutzer durchaus vorhanden sein. Daher ist die Entscheidung Apples richtig, zwei neue, größere Smartphones auf den Markt zu bringen, um die Konkurrenz größenmäßig nicht aus den Augen zu verlieren. Liebhaber kleiner iPhones sollten sich unserer Ansicht nach nicht von der Display-Vergrößerung auf 4,7 Zoll abschrecken lassen.Zum Thema Apple Pay lässt sich aktuell noch nicht viel sagen: Ob sich der Bezahlungsservice in der Tragweite, wie ihn Apple gerade in den USA einführen will, auch in Deutschland etablieren kann, steht noch in den Sternen. Wir sehen das Potenzial in Deutschland aktuell aber eher noch nicht.

    Abschrecken könnten manchen Nutzer die stellenweise gesalzenen Preise der neuen iPhones. Das iPhone 6 Plus kostet in der 128-GByte-Version 1.000 Euro - der Preis eines guten Ultrabooks. Sicher, ein iPhone hat dafür auch einen höheren Wiederverkaufswert als ein Topsmartphone mit Android oder Windows Phone. Dies liegt aber vor allem daran, dass Apple als einziger Anbieter die Preise künstlich konstant hält - daher kostet ein iPhone nach einem halben Jahr immer noch so viel wie am ersten Verkaufstag. Dafür werden iPhones bisher tendenziell deutlich länger mit Updates versorgt als Android-Geräte; ein Vorteil, den der Käufer natürlich mitbezahlt.Die neuen Einstiegsmodelle mit 16 GByte lassen sich mit gutem Gewissen eigentlich nicht empfehlen, weil der Speicher bereits bei moderater Nutzung schon bald voll sein dürfte. Für Kunden wäre es deutlich angenehmer, wenn die kleinen Modelle gleich 32 GByte hätten.Dennoch wird Apple es schwer haben, Nutzer anderer Betriebssysteme bei derartig hohen Preisen vom Umstieg zu überzeugen - was anhand der immer stärker werdenden Android-Konkurrenz allerdings keine schlechte Idee wäre. Das ändert jedoch nichts daran, dass auch die neuen iPhones wieder ausgewogene und gute Smartphones sind, auch wenn sie das Rad nicht neu erfinden. Wer allerdings nicht unbedingt ein Smartphone mit Apfellogo braucht, findet im Android- und Windows-Phone-Bereich günstigere und stellenweise sogar bessere Alternativen.

  • Akku HP pavilion dv5-20

    Der Gamestick bietet keinen Zugang zu Googles Play Store. Können bei der Ouya noch zahlreiche Android-Apps im APK-Dateiformat per sogenanntem Sideload installiert werden, ist das beim Gamestick nicht möglich. Auch eine Emulator-Software für klassische Spielkonsolen konnten wir nicht im App-Angebot finden, sie lässt sich dementsprechend auch nicht anderweitig installieren. Ein Internetbrowser ist ebenfalls nicht vorhanden.Insgesamt fehlt beim Gamestick der Mod-Anspruch, den die Macher der Ouya für ihre Konsole haben. Womöglich dauert es aber nicht lange, bis nach der Veröffentlichung des Gerätes Möglichkeiten eines Sideloads gefunden werden. Dafür kann der Gamestick bereits in der jetzigen Version etwas, was die Ouya anfangs nicht problemlos beherrschte: externe Speichermedien erkennen.Über den USB-Anschluss des mitgelieferten Y-Kabels oder die für 50 Euro optional erhältliche Dockingstation können externe Speichermedien wie Festplatten oder USB-Sticks angeschlossen werden. Diese erkennt der Gamestick mühelos, der vorinstalliere Player spielt problemlos Musik und Filme ab. Auch Videos in HD laufen flüssig. Nutzerdaten können auch auf einer Micro-SD-Karte untergebracht werden, ein Steckplatz dafür ist vorhanden. Da der eingebaute Speicher lediglich 8 GByte groß ist, ist zusätzlicher Speicher nötig. Installierte Spiele können über das Einstellungsmenü einfach auf die Micro-SD-Karte oder ein externes Speichermedium verschoben werden.

    An den Gamestick lassen sich keine Xbox- oder Playstation-Controller anschließen, weder über Bluetooth noch über eine Kabelverbindung. Wer zu zweit spielen möchte, muss ein zweites Gamestick-Gamepad kaufen, das 40 Euro kostet.Da der Gamestick anders als die Ouya kein großes Gehäuse hat, wird er bereits nach kurzer Nutzungszeit sehr heiß: An der Oberseite messen wir 53,9 Grad Celsius. Dabei hat sich Hersteller Playjam nach eigener Aussage zahlreiche Gedanken um die Wärmeableitung gemacht und beispielsweise als Innenmaterial Aluminium mit Graphit-Beschichtung verwendet sowie die Bluetooth- und WLAN-Komponenten nicht in der Nähe des Chipsatzes platziert. In der Praxis wirkt sich die Hitzeentwicklung nicht merklich auf die Prozessorgeschwindigkeit aus.Der Gamestick kommt Ende November 2013 in den USA und Großbritannien in den Handel. Auf Nachfrage von Golem.de hat Playjam versichert, dass das Gerät noch vor Weihnachten auch in Deutschland auf den Markt kommen soll. Der Preis für den Gamestick mit einem Controller, dem Ladegerät, dem Y-Kabel und weiteren Anschlusskabeln beträgt 100 Euro. Für ein zusätzliches Gamepad werden nochmal 40 Euro fällig, die Dockingstation mit Ethernet-Anschluss soll 50 Euro kosten. Die Schutzhülle gibt es für 10 Euro.

    Playjam hat mit dem Gamestick eine gute Androidkonsole geschaffen und macht einiges besser als die Ouya, geht grundsätzlich aber einen anderen Weg. Statt auf stärkere Hardware und Modifikationsmöglichkeiten seitens der Nutzer zu setzen, richtet sich der Gamestick eher an Casual Gamer, die ein unkompliziertes Gerät benutzen möchten. Daher ist auch die Hardware weniger leistungsfähig als die der Ouya, was aber aufgrund des auf die Zielgruppe zugeschnittenen Spieleangebots nicht sonderlich ins Gewicht fällt.Playjam hat den Gamestick und sein Zubehör hochwertiger gefertigt als die Konkurrenz der Ouya. Dies betrifft nicht nur das Gamepad mit den gut reagierenden Steuerungsmöglichkeiten und dem cleveren Einschub für den Gamestick, sondern auch die gut verarbeiteten Flachbandkabel. Dass das Stromkabel für den Gamestick als Y-Kabel mit Anschlussmöglichkeit für ein externes Speichermedium gefertigt ist, hat uns außerordentlich gefallen.Auch die Benutzeroberfläche des Gamesticks sagt uns sehr zu. Obwohl die Oberfläche der Ouya nach den letzten Updates deutlich flüssiger läuft, ist die des Gamesticks viel übersichtlicher. Dafür fehlt hier die Möglichkeit, nicht zertifizierte Android-Spiele aus dem Play Store per Sideload zu installieren. Das könnte insbesondere dann zum Problem werden, wenn Playjam nicht schnell für ein größeres Spieleangebot sorgt.

    Der Nutzer muss sich letztlich zwischen zwei unterschiedlichen Herangehensweisen entscheiden. Der Gamestick ist technisch gesehen weniger leistungsfähig, dafür aber besser verarbeitet und besser bedienbar, läuft flüssiger und ist insgesamt intuitiver. Die Ouya hat die bessere Hardware und bietet durch ihren offenen Charakter deutlich mehr Möglichkeiten für "Bastler" und Emulatoren-Fans. Dafür hat sie aber immer noch eine unübersichtlichere Benutzeroberfläche, ist schlechter verarbeitet und läuft nicht absolut flüssig.Unter diesen Gesichtspunkten hat uns der Gamestick trotz eines kleineren Spielangebots zum Marktstart mehr überzeugt. Für 100 Euro lohnt sich die Anschaffung für Gelegenheitsspieler allemal.Die E-Plus-Marke Base nimmt das Fonepad 7 von Asus ins Sortiment und verlangt für die 8-GByte-Ausführung 180 Euro. In dieser Bestückung wird das Android-Tablet derzeit sonst nirgendwo anders angeboten. Das 16-GByte-Modell gibt es im Onlinehandel für 230 Euro.
    Bei ersten Onlinehändlern ist das Fonepad 7 von Asus nun lieferbar, bei den meisten ist es für 230 Euro mit 16 GByte Flash-Speicher zu bekommen. Vorerst nur bei Base gibt es das Fonepad 7 auch in der 8-GByte-Ausführung, die 180 Euro kostet. Wie auch das bisherige Fonepad ist das Fonepad 7 mit Telefoniefunktionen ausgestattet.

    Das Fonepad 7 hat einen 7 Zoll großen IPS-Bildschirm, der wie das aktuelle Fonepad eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln hat, was eine Pixeldichte von 216 ppi ergibt. Im Inneren arbeitet wieder ein Intel-Prozessor, im aktuellen Modell ist es der Atom Z2560 mit einer Taktrate von 1,6 GHz. Es gibt 1 GByte Arbeitsspeicher und einen Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 64 GByte. Im Unterschied zum jetzigen in Europa verkauften Fonepad wird das Fonepad 7 eine Kamera auf der Rückseite haben. Diese hat 5 Megapixel mit Autofokus, aber ein LED-Fotolicht ist nicht vorhanden. Das bisherige Fonepad wurde nur außerhalb Europas mit einer rückseitigen Kamera verkauft. Zudem gibt es auf der Displayseite wieder eine 1,2-Megapixel-Kamera.Das Tablet kann auch direkt zum Telefonieren verwendet werden und deckt die fünf UMTS-Frequenzen 850, 900, 1.700, 1.900 sowie 2.100 MHz und Quad-Band-GSM ab. LTE-Funktionen sind nicht vorhanden. Zudem gibt es Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n und Bluetooth 3.0, einen GPS-Empfänger, aber keine NFC-Funktion. Auf der Displayseite sind Stereolautsprecher untergebracht. Asus liefert das Fonepad mit Android 4.2 alias Jelly Bean aus.

    Asus gibt an, dass mit einer Akkuladung eine Bereitschaftszeit von 35 Tagen erreicht werden soll. Bei der Wiedergabe von 1080p-Videos soll der Akku zehn Stunden am Stück durchhalten. Das Tablet misst 196,6 x 120,1 x 10,5 mm und wiegt 340 Gramm. Damit haben sich die Maße nur minimal und das Gewicht im Vergleich zum Vorgängermodell nicht verändert.Das Surface Pro 2 ist nicht reparaturfreundlicher als sein Vorgänger. "Unmengen von Klebstoff halten alles an seinem Platz, auch das Display und den Akku", klagt das Team von iFixit.
    IFixit kritisiert die schlechte Reparierbarkeit des neuen Surface Pro 2. In der Skala von 1 bis 10 erhält das Gerät nur die Note 1, die Note 10 steht für die beste Reparierbarkeit. Das Vorgängergerät bekam die gleiche schlechte Bewertung.

    "Microsoft verklebt weiterhin den Akku mit dem hinteren Gehäuse und warnt den Nutzer davor, ihn herauszunehmen", so das Unternehmen iFixit. Immerhin sei der Akku aber nicht mit dem Motherboard verlötet, weshalb der Ausbau ohne Ablöten gelungen sei. Nutzerfreundlichkeit sei hier einfach durch Verschrauben zu erreichen."Unmengen von Klebstoff halten alles an seinem Platz, auch das Display und den Akku." Das Display, das oft zuerst kaputtgeht, sei extrem schwer herauszulösen und zu ersetzen. Wenn beim Öffnen des Geräts auch nur der kleinste Fehler gemacht werde, würden Kabel zerrissen.Die SSD kann ausgetauscht werden, aber nicht ohne das Risiko, das Tablet zu beschädigen, weil sich der Rechner kaum öffnen lässt.

    Während im Surface Pro noch ein Ivy-Bridge-Prozessor vom Typ Core i5-3317U mit einer integrierten HD Graphics 4000 arbeitet, verbaut Microsoft im Surface Pro 2 einen Core i5-4200U mit Haswell-Architektur und der Grafikeinheit HD Graphics 4400. Beide Prozessoren nutzen zwei Kerne mit HT-Fähigkeiten, können also vier Threads bearbeiten. Praktisch alle Verbesserungen bei der Akkulaufzeit und der Leistung kämen von dem neuen Prozessor, so iFixit.Im Test von Golem.de heißt es dazu: " Deutlich wichtiger als die Geschwindigkeit sind der verringerte Energiebedarf und die gestiegene Effizienz. So ist in den 15 Watt TDP des Core i5-4200U die Leistungsaufnahme des Lynx-Point-LP-Chips bereits enthalten, Intel hat Prozessor und Chipsatz auf einem Modul integriert. Zu den 17 Watt des Core i5-3317U kommen noch die 4,1 Watt des HM77-Chips. Weiterhin unterstützt Haswell sogenannten LP-DDR3-Speicher, also Low Power, mit niedriger Spannung."IFixit-Gründer Kyle Wiens will elektronischen Müll reduzieren, indem Nutzern gezeigt wird, wie sie defekte Geräte selbst reparieren können. Eine Reparatur ist bei der Mehrzahl der Tablets auf dem Markt kaum möglich, ohne Teile des Geräts zu beschädigen. Dies ergab bereits ein Projekt des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration, das 21 Tablets demontiert und auf ihre Recycling- und Reparaturfreundlichkeit getestet hat. Die Studie steht im engen Zusammenhang mit der Debatte um geplante Obsoleszenz.

    Die Android-Smartwatch Truesmart von Omate wird zunächst den Play Store nicht unterstützen. Der Grund dafür ist, dass die Smartwatch die von Google verlangten Mindestanforderungen für die Play-Store-Zertifizierung nicht erfüllt. Omate hat eine Zwischenlösung parat.
    Wenn die Truesmart von Omate Ende dieses Monats als erste Entwicklerversion ausgeliefert wird, wird darauf kein Play Store laufen. In einem aktuellen Posting auf der Kickstarter-Plattform weist der Hersteller darauf hin. Eigentlich war geplant gewesen, dass die Android-Smartwatch Truesmart mit vorinstalliertem Play Store auf den Markt kommen wird. Der allgemeine Verkaufsstart soll dann im November 2013 erfolgen. Aller Voraussicht nach wird die Truesmart dann ebenfalls noch ohne Play Store ausgeliefert. Denn das in der Truesmart verwendete Display unterbietet die minimale Displayauflösung, die Google derzeit für den Play Store verlangt. Diese beträgt aktuell 426 x 320 Pixel. Omate verhandelt nach eigener Aussage derzeit mit Google, damit die Truesmart langfristig Zugang zum Play Store erhält.

    Bis es so weit ist, will Omate den Nutzern mit Ostore einen eigenen Online Store für Apps bereitstellen. Der Anbieter verspricht, darüber dann nur Apps anzubieten, die für die Smartwatch zugeschnitten sind. Es ist derzeit unklar, wie lange die Truesmart auf einen Zugang zum Play Store warten muss.Die Truesmart funktioniert anders als andere Smartwatches komplett selbstständig, sie muss also nicht mit einem Smartphone verbunden sein. In der Truesmart steckt ein UMTS-Modem, so dass der Nutzer direkt damit telefonieren kann. Als Betriebssystem läuft auf der Armbanduhr Android 4.2.2 mit einer von Omate stammenden Bedienoberfläche.Bedient wird die Uhr über einen 1,54 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 240 x 240 Pixeln. Sie verfügt über einen Dual-Core-Prozessor mit zwei Cortex-A7-Kernen und einer Taktrate von 1,3 GHz. Neben dem UMTS-Modul sind WLAN nach 802.11 b/g/n sowie Bluetooth 4.0 vorhanden. Die Uhr hat eine 5-Megapixel-Kamera, um damit Fotos und Videos aufzunehmen. Das Basismodell hat 512 MByte Arbeitsspeicher und 4 GByte Flash-Speicher. Die Uhr hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten, die maximal 32 GByte groß sein dürfen.

  • Akku Dell Latitude D430

    Das Model S wird mit einem 60- und einem 85-kWh-Akku angeboten. Das Fahrzeug komme damit 370 beziehungsweise 480 km weit, gibt Tesla Motors an. Das Einsteigermodell kostet 71.840 Euro, während die Variante mit größerem Akku für 96.340 Euro angeboten wird.Konkurrent BMW sieht derweil große Chancen in den USA, seine Elektroautos i3 und i8 abzusetzen. Die BMW-Händler in den USA würden jedes Exemplar abnehmen, das der Hersteller ihnen liefere, versprachen die Verkäufer BMW-Chef Norbert Reithofer, der sich vergangene Woche mit US-Händlern traf. Das berichtet Der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe. BMW will im nächsten Jahr über 15.000 Elektroautos herstellen.Werkzeug und Ersatzteile für das iPhone, Upgrades und Kits für die Erweiterung von Notebooks und Reparaturen von Spielekonsolen durch iFixit müssen nicht mehr aufwendig aus den USA bestellt werden.
    Das US-Unternehmen iFixit hat einen Onlineshop für seine Spezialwerkzeuge zur Reparatur von Smartphones und Tablets in Stuttgart eröffnet. Bisher konnten die Werkzeuge und Ersatzteile nur in den USA bestellt werden, was bei Lieferungen nach Deutschland neben höheren Portokosten auch Vorladungen beim Zoll einbringen kann.

    Der deutsche Onlineshop von iFixit in der Tübinger Straße liefert nun Bestellungen innerhalb von Europa aus.IFixit-Gründer Kyle Wiens will elektronischen Müll reduzieren, indem Nutzern gezeigt wird, wie sie defekte Geräte selbst reparieren können. "Unser Ziel ist es, dich mit allem auszurüsten, was du für die eigenständige Reparatur deiner Sachen benötigst. Jeden Tag helfen wir Tausenden Menschen, ihre Geräte zu reparieren. Und jedes Mal, wenn sie eines wieder instand setzen, tun sie etwas Wichtiges für den Planeten - einfach weil die Hardware nicht auf der Mülldeponie landet", heißt es in der Vorstellung des Shops.Ihren Kampf gegen schlecht reparierbare Elektronik finanzieren die Aktivisten über den Verkauf von Werkzeug und Ersatzteilen.So werden etwa sehr kleine Kreuzschlitz-Schraubendreher für Reparaturen angeboten. IFixit bietet auch Ersatzteile für das iPhone von Apple an. Austauschen lassen sich so das Display, der Akku oder die Home-Button-Einheit. Dazu kommen fotobasierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Reparaturen.

    Zudem werden Upgrades und Kits für die Erweiterung von Notebooks mit einem internen optischen Laufwerkseinschub (SATA) für SATA-Festplatten angeboten. Mit dem iPhone-5-Liberation-Kit soll sich das reparaturfeindliche Design des iPhone korrigieren lassen. Für die Playstation 3 und die Xbox 360 gibt es Reparaturkits für die Probleme des Yellow Light of Death (YLOD) und Red Ring of Death.Das Liquid S2 von Acer mit 6-Zoll-Display, Snapdragon-800-Prozessor und 4K-Kamera kann ab November 2013 in Deutschland gekauft werden. Den Preis des Android-Smartphones mit eigener Benutzeroberfläche gibt Acer mit 600 Euro an.
    Der taiwanische Hersteller Acer hat Details zum Verkaufspreis und Marktstart des Android-Smartphones Liquid S2 bekanntgegeben. Das Anfang September 2013 vorgestellte Gerät soll ab Anfang November 2013 für 600 Euro erhältlich sein. Das Liquid S2 hat einen 6 Zoll großen IPS-Bildschirm, der mit 1.920 x 1.080 Pixeln auflöst. Das Liquid S2 ist das erste Smartphone, das Videos in einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln (4K) aufnehmen kann. Dafür sorgt die rückseitige Kamera mit 13 Megapixeln und Autofokus. Mit einem BSI-Sensor sollen auch gute Fotos in dunkleren Umgebungen gelingen. Die Kamera hat zudem ein LED-Fotolicht, das in einem Ring um das Objektiv angebracht ist. Die Frontkamera hat 2 Megapixel.

    Im Inneren des Liquid S2 arbeitet ein Snapdragon-800-Quad-Core-Prozessor von Qualcomm mit einer Taktrate von 2,2 GHz. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 16 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut.Neben Quad-Band-GSM und UMTS auf den Frequenzen 900 und 2.100 MHz unterstützt das Liquid S2 auch LTE auf den Frequenzen 800, 1.800 und 2.600 MHz. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11a/b/g/n und dem neuen schnellen ac. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein GPS-Modul und NFC sind eingebaut.Das Smartphone kommt mit Android 4.2.2, darüber installiert Acer seine eigene Oberfläche Float UI. Damit kann der Nutzer mehrere Apps in einem Fenster gleichzeitig anzeigen. Eingehende Anrufe können in einem separaten Fenster angezeigt werden. Zu einem möglichen Update auf Android 4.3 liegen keine Angaben vor.Der Lithium-Polymer-Akku des Liquid S2 hat eine Nennladung von 3.200 mAh und ist fest eingebaut. Laufzeiten gibt Acer nicht an. Das Smartphone ist 166 x 86 x 9 mm groß.

    Das Acer Liquid S2 wird in den Farben Rot und Schwarz erscheinen. Im Onlinehandel ist das Smartphone bereits bei zahlreichen Händlern für 600 Euro vorbestellbar. Cyberport gibt den 7. November 2013 als voraussichtliches Auslieferungsdatum an.Die Android-Spielekonsole Gamestick steht nach der Kickstarter-Kampagne kurz vor der Veröffentlichung. Playjam schlägt mit dem im Gamepad verstaubaren Stick einen etwas anderen Weg als der Konkurrent Ouya ein - bei der Zielgruppe und der Verarbeitungsqualität.
    Das britische Unternehmen Playjam hat Anfang 2013 auf Kickstarter die Android-Spielekonsole Gamestick präsentiert. In der einmonatigen Finanzierungskampagne wurden fast 650.000 US-Dollar für die Realisierung des Projektes gesammelt. Playjam, bisher als Anbieter von Casual Games für Smart TVs bekannt, verfolgt mit dem Gamestick eine etwas andere Strategie als die Android-Konsole Ouya. Anstelle der stationären Konsole präsentiert der Hersteller einen handlichen HDMI-Stick, der sich im mitgelieferten Gamepad verstauen lässt.

    Außerdem setzt Playjam anders als die Ouya nicht auf eine modifizierbare Konsole mit (zumindest zum Zeitpunkt der Vorstellung) aktueller Technik. Der Gamestick richtet sich vielmehr an Casual Gamer: Die Spieleauswahl beinhaltet weniger rechenintensive Spiele, die dafür flott und ruckelfrei laufen. Wir haben uns angesehen, was der Gamestick außerdem besser kann als die Ouya und was schlechter.Das Design des Gamestick-Controllers ähnelt weniger der von Xbox oder Playstation gewohnten Form mit Flügeln, die in den Handinnenflächen liegen. Das Gamepad des Gamesticks ist flach und viereckig, links und rechts unten sind die Flügel lediglich angedeutet, ohne einen ergonomischen Sinn zu ergeben. Mit einer Größe von 155 x 85,7 x 20,2 mm erinnert der Controller an einen Nintendo 3DS XL.Daher liegt er auch eher wie ein Handheld in der Hand. Die Rückseite ist aus beschichtetem Kunststoff, was sich gut anfühlt. Die Bedienungselemente sind für normal große Hände gut angebracht. Die beiden Analogsticks haben einen angenehmen Widerstand und eine große Oberseite, die sich leicht auch am Rand mit den Daumen greifen lässt. Das Steuerkreuz sitzt fest in seiner Halterung und hat angenehme Druckpunkte, ebenso die wie bei der Xbox mit A, B, X und Y benannten Knöpfe.

    Die zwei Schultertasten haben zwar wenig Hub, reagieren aber gut auf Eingaben. Insgesamt ist das Gamepad bis auf einige kleine Gummigrate an den Analogsticks gut verarbeitet, keines der Bedienungselemente wackelt oder knarzt. Einzig für den Home-Button gilt das nicht: Er sitzt wackelnd in seiner Halterung, hat einen labbrigen Druckpunkt und klappert, wenn das Gamepad geschüttelt wird.Am oberen Rand des Gamepads befindet sich der Einschub für den Gamestick. Um den Stick aus dem Controller zu bekommen, muss der Nutzer einen Schiebemechanismus an der Rückseite betätigen. Er muss recht fest gedrückt werden, sonst lässt sich der Schieber schwer nach oben bewegen. Befindet sich der Gamestick nicht in seiner Halterung, wird diese durch eine gefederte Klappe verschlossen. Da die Federung nicht besonders stark ist, klappert die Abdeckung etwas, wenn das Gamepad geschüttelt wird.Das Gamepad hat einen eingebauten Akku, der über ein mitgeliefertes Netzteil mit Micro-USB-Anschluss geladen wird. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de) Das Gamepad hat einen eingebauten Akku, der über ein mitgeliefertes Netzteil mit Micro-USB-Anschluss geladen wird. Anders als das Gamepad der Ouya hat der Gamestick-Controller einen eingebauten Akku. Dieser wird mit Hilfe eines mitgelieferten Netzteils aufgeladen. Alternativ kann der Controller auch am Stromkabel des Gamesticks aufgeladen werden, das als Y-Kabel gefertigt ist und einen zusätzlichen Steckplatz für das USB-Ladekabel des Gamepads bietet.

    Der Gamestick selbst hat einen Reset-Knopf, einen Micro-USB-Anschluss für das Stromkabel und einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. Einen Ethernet-Anschluss wie die Ouya hat er nicht. Der Stick wird einfach an den HDMI-Anschluss eines Fernsehers oder Monitors gesteckt, nach dem Anschluss des Netzkabels bootet das Android-Betriebssystem.Die Ersteinrichtung ist einfach: Nachdem der Nutzer das mitgelieferte Gamepad gekoppelt, eine WLAN-Verbindung eingerichtet und ein Benutzerkonto angelegt sowie gegebenenfalls seine Kreditkartendaten eingegeben hat, findet er sich auf dem Startbildschirm wieder. Dieser ist deutlich übersichtlicher angeordnet als der des Konkurrenten Ouya: Auf der linken Seite findet der Nutzer die Unterteilung in Spiele, Medien, Benutzerinformationen und Einstellungen.Das Benutzerkonto zeigt detaillierte Informationen zum verfügbaren Guthaben und den letzten Transaktionen. Das Einstellungsmenü ist, anders als bei der Ouya, komplett im Design der Benutzeroberfläche gehalten. Bei der Ouya können zahlreiche Einstellungen direkt im Android-Menü gemacht werden. Vom Android-Unterbau merkt der Nutzer beim Gamestick gar nichts.

    Befindet sich der Nutzer im Spielemenü, hat er am oberen Rand weitere Auswahlmöglichkeiten: Unter dem Reiter "Feature" werden aktuelle Spiele angezeigt, unter "Jetzt spielen" befindet sich die Spielesammlung des Nutzers. "Beliebt" führt die aktuell gefragtesten Spiele auf, und hinter dem Reiter "Alle" werden, logischerweise, alle verfügbaren Spiele angezeigt. Mit den Schultertasten kann der Nutzer zwischen diesen Reitern wechseln, wenn er sich mit der eigentlichen Auswahl in einem Untermenü befindet. Insgesamt lässt sich die Oberfläche wesentlich besser bedienen als die der Ouya.Anders als bei der Ouya können Nutzer beim Gamestick die Spiele vor dem Kauf nicht kostenlos ausprobieren. Es gibt zwar zu den einzelnen Spielen zahlreiche Screenshots und Videos mit Spielszenen, Demoversionen wären aber wünschenswert gewesen. Die Auswahl der Spiele ist wie anfangs bei der Ouya noch begrenzt, nach einem Zeitplan von Playjam sollen aber bis zum 15. November 2013 über 80 Titel verfügbar sein - was immer noch deutlich weniger ist als das Startangebot der Ouya.

    Unter den Spielen finden sich nur wenige grafisch wirklich anspruchsvolle Titel, einzig der bereits etwas betagte Shooter Shadowgun sowie die ebenfalls nicht sonderlich neuen Rennspiele Riptide GP und Repulze ragen heraus. Ansonsten beschränkt sich das Spielangebot hauptsächlich auf Casual Games und Retro-Spiele, was jedoch zum Anspruch von Playjam für den Gamestick passt: Die Konsole richtet sich an Casual und Midcore Gamer und nicht an Spieler, die grafisch aufwendige Spiele möchten. Hier wurde auch, anders als bei der Ouya, nicht mit der leistungsfähigen Hardware geworben, was bei der Ouya aufgrund nicht vorhandener aufwendiger Spiele zum Start der Konsole zahlreiche Nutzer unzufrieden gemacht hat. Die von uns getesteten Spiele liefen flüssig, lediglich Shadowgun hatte einige kleine Ruckler, die das Spiel allerdings nicht beeinflussten. Hier zeigen sich die Grenzen des Dual-Core-Prozessors von Amlogic mit einer maximalen Taktrate von 1,5 GHz sowie 1 GByte Arbeitsspeicher. Eine Latenz zwischen dem mit Bluetooth 4.0 verbundenen Gamepad und der Konsole konnten wir nicht feststellen. Hier zeigte die Ouya anfangs noch arge Probleme. Auch liefen dort eine Vielzahl von Casual Games trotz Tegra-3-Prozessors nicht flüssig. Die Steuerung mit dem Gamepad klappt hervorragend, die Spiele sind gut an den Controller angepasst. Über die große, klapperige Pfeiltaste in der Mitte des Gamepads kann der Nutzer ein Spiel oder Programm jederzeit beenden und zum Hauptmenü zurückkehren.